JuLis Köln stellen sich hinter den Außenminister
31.08.2011 Meldung Junge Liberale Köln
Nott: Hexenjagd muss endlich ein Ende haben!
In den vergangenen Tagen kamen immer wieder neue Kritikpunkte an Außenminister Guido Westerwelle zu Tage. Längst scheinen die Erfolge, die die Liberalen ihm zu verdanken haben, vergessen zu sein. Dazu erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis), Daniel Nott:
„Es ist ein Skandal, wie immer noch zugelassen wird, dass eine Personaldebatte, die lägst abgeschlossen ist, immer wieder bewusst in Szene gesetzt wird, um dem Ansehen der FDP zu schaden. Noch trauriger ist es, wenn man sieht, dass viele Liberale sich selbst an der externen und internen Hexenjagd um Herrn Westerwelle beteiligen, ohne zu erkennen, wie sehr sie damit der FDP im Allgemeinen schaden.
Selbstverständlich kann man eine andere Auffassung oder Meinung in den vielen Themenbereichen der Außenpolitik haben. Auch ist es in Ordnung, konstruktive Kritik an Äußerungen und Verhalten zum Ausdruck zu bringen. Jedoch ein Regierungsmitglied, das gerade ein so repräsentatives Amt wie das des Außenministers bekleidet, völlig zu demontieren und in Frage zu stellen, ist alles andere als förderlich.
Die Außenwirkung auch über die deutschen Grenzen hinaus ist katastrophal. Wie sollen andere Staatsvertreter einen Außenminister ernst nehmen, wenn dieser von seiner eigenen Partei und der Bevölkerung in Frage gestellt wird? Dies schwächt nicht nur die FDP, sondern auch die Bundesrepublik.
Die Jungen Liberalen Köln stellen sich daher hinter Guido Westerwelle und freuen sich, dass Parteichef Phillip Rösler dies ebenfalls tut. Wir hoffen, dass die Personalfrage um das Amt des Außenministers nun endgültig beendet ist, und fordern alle Liberalen auf, sich zukünftig ausschließlich konstruktiv an solchen Debatten zu beteiligen. Egal ob sie nun die Meinung des Außenministers teilt oder nicht.“





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