Junge Liberale Köln/Bonn passen ihre Satzung an
13.12.2010 Meldung Junge Liberale Köln/Bonn
Pöhler: Verband mit Herz und Verstand, dann ist alles möglich Am 3. Dezember trafen sich die Jungen Liberalen des Bezirksverbandes Köln/Bonn zum zweiten diesjährigen programmatischen Bezirkskongress im Bürgerhaus Stollwerck. Die Topthemen dieses Abends war die geplante Änderung der Satzung sowie die Rede des Staatsministers im Auswärtigen Amt, Dr. Werner Hoyer. Alle sieben Kreisverbände des Bezirks hatten gemeinsam einen Satzungsänderungsantrag eingebracht. Dem vorausgegangen war ein langer Prozess der gemeinschaftlichen Arbeit am Antrag. Das die Beteiligung und die Ausarbeitung sich sehen lassen konnte, zeigte die überwältigende Zustimmung mit 93 Prozent bei geheimer Abstiummung. Somit ist nun nicht nur die Kreisvorsitzendenrunde satzungsgemäßes Organ, sondern auch die Programmatische Runde ist dort festgeschrieben. Sie resultiert aus dem Wunsch, auch über die Kreisverbände hinaus inhaltlich zusammenzuarbeiten und so Projekte und Initiativen in Land und Bund anzustoßen und gemeinsam als Bezirk und mit anderen Bezirken zu verwirklichen. Auch sieht die Satzung nun vor, für den Bezirksvorsitzenden eine/n Stellvertreter/in zu wählen. Weitergehend ist eine Mindestanzahl von zwei Regiotreffs (Stammtisch) beschlossen worden. Außerdem referierte Dr. Werner Hoyer zu Themen der aktuellen Außenpolitik. Hoyer zeigte sich über die Veröffentlichungen von Wikileaks bestürzt: “Das war unverantwortlich!“ Desweiteren verwies der Staatsminister darauf, dass sich Europa in der globalisierten Welt behaupten müsse und dazu seien Nachbesserungen sowohl in der EU als auch in der Eurozone notwendig, zugleich solle die europäische Integration weiter vertieft werden. Zuletzt forderte er auch mit Blick auf die UNO, dass die Weltstaatengemeinschaft effizienter werden müsse und die Tatsachen des 21. Jahrhunderts widerspiegeln sollte. Zum Schluss des Kongresses verabschiedete der Bezirksvorsitzende Mike Pöhler die JuLis und anwesenden Gäste: "Wir haben unseren Bezirksverband mit dieser Änderung nicht vollkommen umgebaut, wir haben lediglich konkretisiert, seine Aufgaben und Pflichten näher definiert und aufgezeigt, was wir uns auch zukünftig von dieser Ebene und seinen handelnden JuLis wünschen. Wir haben damit aber auch die Einflussmöglichkeiten der Kreisverbände erhöht und die Grundlagen für eine bessere Einbindung aller JuLis im Rahmen unseres Bezirks geschaffen. Vor allem sind wir aber dem Wunsch nach einem Verband mit Herz und Verstand nachgekommen. Mit Herz deswegen, weil die Jungen Liberalen unseres Bezirks freundschaftlich miteinander und füreinander einstehen möchten. Mit Verstand deswegen, weil wir erkannt haben, dass wir nur gemeinschaftlich etwas bewegenn können und wir nur zusammen stark sind."





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