Köln zeigte sich von seiner besten Seite
26.04.2010 Meldung FDP-Kreisverband Köln
Stadt hatte Bundesparteitag viel zu bieten
Das liberale Deutschland schaute an diesem Wochenende nach Köln, wo die FDP ihren 61. Ordentlichen Bundesparteitag – nach 2005 das zweite Mal in kurzer Folge – abhielt, nachdem Bonn als ursprünglich geplanter Tagungsort ausgefallen war. Und die Stadt zeigte sich – bei strahlendem Sonnenschein – in der ArtCologne-Woche und mit Shopping-Night am Samstag von ihrer besten Seite.
Nachdem bereits seit Anfang der Woche die Halle 9 der KölnMesse in Deutz für den Parteitag hergerichtet und ausgestattet wurde, trafen sich am Freitagnachmittag im Dorint-Hotel an der Messe Präsidium und Bundesvorstand der FDP zu ihren vorbereitenden Sitzungen und im Spanischen Bau des Rathauses liberale Fraktionsvorsitzende deutscher Großstädte zu einem Erfahrungsaustausch.
Der Freitagabend gehörte dann dem traditionellen Presseempfang, zu dem diesmal ins Sport- und Olympiamuseum in den Rheinauhafen eingeladen wurde. Hier trafen sich die liberalen Spitzenpolitiker mit den Medienvertreterinnen und -vertretern zum Gedankenaustausch. Das Museum mit seiner Außenterrasse zum Rhein bot an diesem lauen Frühlingsabend dafür den idealen Rahmen.
Die Kölner Liberalen eröffneten am Samstagvormittag zunächst mit der Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Silvana Koch-Mehrin und einem Frühstück ihre KölnLounge, den Treffpunkt mit zahlreichen Talkveranstaltungen nicht nur für Kölnerinnen und Kölner im Ausstellermarkt der Halle 9. Eine halbe Stunde später eröffnete Parteivize Andreas Pinkwart dann den Parteitag.
Als erster erhielt der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters das Wort zu einem Grußwort an die 662 Delegierten und Hunderten von Gästen. Er nutzte die Gelegenheit, sich dafür zu bedanken, dass Köln wieder Austragungsort des Bundesparteitages sei. Außerdem lobte er die Kölner Liberalen für ihre gradlinige und verlässliche Politik: „Die bewegen ihr Fähnchen nicht im Wind.“
Von der herausragenden Rede von FDP-General Christian Lindner und der Antragsberatung zur Gesundheits-, Bürgerrechts- und Steuerpolitik erholten sich alle Beteiligten ab 20.00 Uhr beim NRW-Abend im Odysseum in Kalk. Pinkwart, der als Innovationsminister dieses Wissenschaftsmuseum ein Jahr zuvor eröffnet hatte, hatte diesen Ort vorgeschlagen, weil es auch ein Sinnbild für das Aufsteigerland NRW ist.
Parteichef Guido Westerwelle nutzte in seiner Begrüßung die Gelegenheit, sich beim Kölner Kreisverband und stellvertretend beim Bundestagsabgeordneten Werner Hoyer, beim Kreisvorsitzenden Reinhard Houben und beim Ratsfraktionschef Ralph Sterck für die Gastfreundschaft und Unterstützung zu bedanken. Bis ein Uhr feierte man hier, bevor sich einzelne noch an die Hotelbars zurückzogen…
Den ein oder anderen traf man auch noch am Infotainer am Neumarkt, wo die Jungen Liberalen mit gutem Beispiel vorangingen und den zentralen Infostand wie die Geschäfte auf der Schildergasse bis 24 Uhr offen hielten. Ein halbes Dutzend Jugendliche nutzten die Musikanlage und tanzten teilweise in Formation vor dem Container, so dass zeitweise bis zu 200 Leute stehen blieben und zuschauten.
Der Sonntag stand neben der abschließenden Beratung über die Steuerpolitik und der Debatte über die Stabilität des Euro ganz im Zeichen der Rede von Parteichef Westerwelle. Anderthalb Stunden zog er die Halle in seinen Bann und legte eine „Regierungserklärung“ für die letzten sechs Monate liberaler Politik vor. Die Delegierten quittierten dies mit lang anhaltendem Beifall.
Pünktlich um 14.30 Uhr schloss das Parteitagspräsidium den Parteitag. Dabei wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der KölnMesse noch zu einem kostenlosen Besuch der ArtCologne eingeladen, womit sich der Kreis für dieses erfolgreiche Parteitagswochenende schloss und alle zufrieden und für die letzten beiden Wochen des Landtagswahlkampfes gestärkt nach Hause fahren konnten.





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