Liberale aus NRW im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

17.03.2011 Meldung FDP-Landesverband NRW

Cornelia Pieper (3.v.l.) mit den Kölnern Illya Kozyrev (5.v.l.), Ralph Sterck (6.v.l.) und Albert Rapp (3.v.r.)

Drei Kölner dabei

Am 20. März 2011 findet die nächste Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt. Aus diesem Grund sind am Freitag, dem 11. März 2011 Parteimitglieder des Landesverbandes NRW nach Zeitz und Halle gefahren, um die dortigen Liberalen zu unterstützen. Fünfzehn Liberale, die in Köln, Düsseldorf, Paderborn, Essen und Dortmund in den liberalen Wahlkampfbus zustiegen, waren unter der Leitung des Hauptgeschäftsführers der FDP-NRW Ralph Sterck unterwegs.

Empfangen wurde die Gruppe aus NRW von der Wahlkampf-Referentin des Landesverbandes Sachsen-Anhalt, Ann-Cathrin Freise, und dem Zeitzer Ortsvorsitzenden, Wolf-Henry Dreblow. Als erstes ging es zu einem Besuch in ein Kinderheim, danach gab es Straßenwahlkampf gemeinsam mit der Zeitzer Ratsfrau Kerstin Dreblow und dem Landtagskandidaten Jochen Schröder.

Nach dem Straßenwahlkampf nahmen die Gäste an einem liberalen Bowlingturnier teil. Der FDP-Oberbürgermeister der Stadt Zeitz, Dr. Volkmar Kunze, und der FDP-Spitzenkandidaten für den Landtag, Veit Wolpert, waren mit von der Partie. Der Erlös wird dem Kinderheim zu Gute kommen.

Die 8-stündige Reise und der ereignisvolle Tag gingen in einen langen Abend über. Am nächsten Tag, um 8.30 Uhr morgens, gab es einen Stadtrundgang. Die Stadt Zeitz hat eine tausend-jährige Geschichte und ist reich an wunderschönen alten Zeugen dieser Geschichte. Leider ist ein Teil der Stadt noch nicht wieder aufgebaut. Bei der Ansicht zerfallener Kirchen und Stadtvillen überkam einen ein trauriges Gefühl.

Kerstin Dreblow bedauerte, dass seit der Wende fast 50 Prozent der Bevölkerung die Stadt verlassen hätten, vor allem junge Leute. Der Stadtführer fügte hinzu, dass nach neuester Studie 75 Prozent der Bevölkerung von Sachsen-Anhalt der Meinung sind, "dass der Sozialismus die bessere Staatsform sei, leider aber einfach nicht funktioniert habe". 

Am frühen Nachmittag ging es weiter nach Halle. Nach einem intensiven Straßenwahlkampf wurden die Liberalen aus NRW dort von der Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP, Cornelia Pieper, empfangen. Ausgestattet mit gelben T-Shirts und gelben Luftballons ginge man mit ihr durch die Stadt und warb für die FDP. Am Ende des langen Tages wurden alle Helfer zum Eisessen eingeladen. Hier wurden bei angenehmer Atmosphäre spannende und angeregte Diskussionen gefühhrt.

Mit großem Dank an die Wahlhelfer aus NRW versprachen die sachsen-anhaltinischen Liberalen bei der nächsten Wahl in NRW einen Gegenbesuch zu organisieren. Wir freuen uns! 

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