Lindner im Untergrund

13.08.2011 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

FDP-Generalsekretär bei Konzert im Kronleuchtersaal

Zu einem besonderen Erlebnis waren jetzt der Generalsekretär der FDP Christian Lindner und seine Verlobte Dagmar Rosenfeld geladen. Die Stadtentwässerungsbetriebe hatten 40 Gäste in den so genannten Kronleuchtersaal in die Kanalisation unter den Theodor-Heuss-Ring gebeten.

Hier befindet sich für die Öffentlichkeit unzugänglich ein Abwasserüberlaufbecken, das im Durchschnitt drei Mal im Monat bei starkem Regen das übermäßige Abwasser direkt in den Rhein leitet, wo dann moderne Rückhalteschleusen geöffnet sind.

Und in dieser unterirdischen Anlage hängt ein Kronleuchter, angeblich weil zur Fertigstellung im Zuge des Baus der Kölner Neustadt 1890 Kaiser Wilhelm II. sein Kommen angekündigt hatte. Auf diesen Besuch wartet die ungewöhnliche Location jedoch noch heute.

Zurückgeblieben ist ein Raum, der ein Mal im Jahr für Konzerte genutzt wird. So nahm die Jazz-Formation „Stark“ mit ihrem Programm „Tunnel Vision“ auf eine musikalische Reise mit und lies so die hervorragende Akustik zur Geltung kommen.

Von liberalen Seite mit dabei waren der Vorsitzende der Kölner FDP-Ratsfraktion Ralph Sterck, der Festkomitee-Vorstand Bernd Höft mitgebracht hatte, Stadtbezirksvorsitzender Rolf Albach mit seinem Sohn Bernhard und Landtagskandidat Ingo Stolle mit Frau Cordula.

Dass am Eingang Minzblätter gereicht wurden, war denn nur eine Vorsichtsmaßnahme, denn der Gestank des vorbei fließenden Abwassers war an diesem Tag erträglich. "Die Veranstaltung war dufte! In vielfacher Weise. Auch für die Ohren", fasste Höft seine Eindrücke zusammen.

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