"Man muss kein Huhn sein, um ein Ei beurteilen zu können."

LIBERALE ANTWORTEN: Von Wolfgang Blümel, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal

07.06.2015 Pressemeldung KölnLiberal - Zeitschrift für Freie Demokraten in Köln

Wolfgang Blümel wurde 1948 in Berlin geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine kaufmännische Lehre und ein Studium zum Wirtschaftsingenieur. Beruflich zog er 1975 nach Köln. Als Leitender Mitarbeiter der BAYER AG hat er in Leverkusen über 30 Jahre gearbeitet. Seit seiner Pensionierung widmet er sich seinen Hobbies Politik, Reisen und Fotografie. Seit 2012 wohnt er in Köln-Weiden. 1988 trat er in die FDP-Leverkusen ein, war dort Ratsmitglied und Fraktionsgeschäftsführer. Auch war er in verschiedenen Landesfachausschüssen engagiert. Seit der Kommunalwahl 2014 ist er Bezirksvertreter in Lindenthal.

1. Auf welche eigene Charaktereigenschaft sind Sie besonders stolz? 
Stolz ist wohl ein falscher Begriff, aber ich halte mich für entscheidungsfreudig.

2. Was mögen Sie an sich gar nicht? 
Ich selber bin mit mir weitestgehend im Reinen. Meine Macken sollten daher
andere beurteilen und mir dies mitteilen, damit ich daran arbeiten kann.

3. Welches politische Projekt würden Sie gerne beschleunigt wissen wollen? 
In Deutschland die Verfahren von Baugenehmigungen und die Weiterentwicklung
des Föderalen Systems (klare Finanzbeziehungen, weniger Bundesländer),
für Köln Bürokratieabbau (kurze Wege, eindeutige Verantwortlichkeiten).

4. Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen? 
Angela Merkel für ihren bewundernswerten Einsatz zur „Rettung des EURO“ und
zur Friedenssicherung in der Ukraine (auch wenn beides nicht so richtig gelingt).

5. Welche Persönlichkeit in der Geschichte bewundern Sie? 
Mahatma Gandhi.

6. Wie und wo würden Sie gerne mal Ihren Urlaub verbringen? 
Ich kann nicht lange an einem Ort bleiben, daher wäre eine Weltreise das richtige.

7. Welches Buch würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? 
Ich bin nicht so Buch-affin, sondern lese viele Zeitschriften aus den unterschiedlichsten
Bereichen – also einen Extrakoffer voll damit.

8. Welches Kulturereignis haben Sie in der letzten Zeit besucht? 
Darf man als Imi sagen: den Karneval? Immerhin soll der Rheinische Karneval
„Immaterielles Weltkulturerbe” werden.

9. Welches Lied singen Sie gern unter der Dusche? 
Oft pfeife ich laut und falsch mit, seit längerem am liebsten bei „Tage wie diese“
von den Toten Hosen.

10. Wo hätten Sie gern Ihren zweiten Wohnsitz? 
Südfrankreich.

11. Was verbindet Sie mit Köln? 
Sagen wir besser, was ich besonders mag: Die jahrtausendealte Geschichte mit
ihren Gebäuden, die Aufgeschlossenheit der Menschen.

12. Was können Sie besonders gut kochen? 
Wasser und Eier (ich weiß, das ist viel zu wenig, aber dies ist nun nicht mein
Hobby).

13. Was ist Ihr Lebensmotto? 
Man muss kein Huhn sein, um ein Ei beurteilen zu können.

14. Was steht auf Ihrem Wunschzettel? 
Noch viel Reisen, in der Politik weniger Ideologie und mehr Pragmatismus.
 

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