Mehr Platz für Fußgänger
24.09.2010 Kölner Wochenspiegel
FDP, Linke und Grüne fordern Halteverbot
Rondorf. In einem Antrag fordert die SPD ein absolutes Halteverbot auf der Rondorfer Hauptstraße zwischen Kapellen- und Pastoratsstraße auf westlicher Seite. Bereits nördlich gibt es ein eingeschränktes Halteverbot, so dass Fahrzeugführer bis zu drei Minuten auf dem Gehweg halten dürfen.
In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass die Autos länger als erlaubt auf den schmalen Gehwegen parken, so dass Personen mit Kinderwagen, Rollstühlen und Rollatoren, die von der Kapellenstraße kommen, auf die schmale sowie stark befahrene Rondorfer Hauptstraße ausweichen müssen.
"Das bedeutet eine Gefährdung für die Fußgänger und ist kein haltbarer Zustand", so der 2. stellvertretende Bezirksbürgermeister Mike Homann von der SPD. Michael Deitert von der CDU hingegen plädiert dafür, das eingeschränkte Halteverbot für die Geschäftsleute bestehen zu lassen. "Bereits aktuell ist es verboten, auf den Gehwegen zu parken, was missachtet wird. Jedoch sind die Straßen breit genug, um dort 3 Minuten zu halten."
Das Problem sei nur durch eine intensive Verkehrskontrolle zu lösen, was auch Karl Wolters (FDP) begrüßte. Die Mehrheit der Bezirksvertreter, darunter FDP, Linke und Grüne, sprachen sich für ein absolutes Halteverbot und Verkehrskontrollen aus. Die CDU war dagegen. (17.03.2010)





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