Mehr Qualität für Deutsch als Fremdsprache

27.04.2010 Meldung FDP-Kreisverband Köln

Liberaler Arbeitskreis Integration auf Tour durch Köln

Auch die jüngste Sitzung des Liberalen Arbeitskreises Integration fand nicht in der FDP-Kreisgeschäftsstelle statt, sondern bei BT Integra, einer weiteren Integrationsorganisation in Köln. Zwei Mitarbeiter dieser Integrationssprachschule, Frau Shishova und Herr Frick, legten die einschneidenden Änderungen der Integrationskursverordnung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge dar.

Das Netzwerk Deutsch für Köln, ein Zusammenschluss der Integrationskursträger in Köln, hat diese Regelung aufs schärfste kritisiert und es wurde eine Petition bei der Stadt Köln eingereicht. Die Mitarbeiter von BT Integra bedauerten, dass Leute mit einem beliebigen Studium und einem kurzen Zusatzqualifizierungskurs Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund unterrichten dürften.

Erfolg und Qualität in diesem Bereich seien zu wichtig. Undifferenzierte Einstellungspraktiken verhinderten eine gesunde Konkurrenz auf dem „Deutsch als Fremdsprache“-Arbeitsmarkt und schrecken junge Menschen ab, die dies studieren und unterrichten wollten.

Frau Shishova berichtete über die neuen ESF-Kurse (berufsbezogene Sprachförderung durch den Europäischen Sozialfond), Herr Frick präsentierte Lehrwerke und Lehrkonzepte für Deutsch als Fremdsprache und erklärte das Integrationskonzept des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Sylvia Laufenberg schilderte darüberhinaus die neuesten Entwicklungen im Integrationsrat.

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