Netzwerk „Eine-Welt Stadt Köln“ startet neue Gesprächsreihe

09.07.2011 Meldung Stadt Köln

Staatsminister und andere Gäste diskutieren über Entwicklung im Maghreb

„Neue Machtverhältnisse im Maghreb – neue Beziehungen für Köln“ – unter diesem Titel findet am Montag, 11. Juli 2011, um 19 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum der Auftakt für die neue Gesprächsreihe „Köln und die Welt“ statt. Veranstalter ist das im Mai neu gegründete Netzwerk „Eine-Welt Stadt Köln“, das das vielfältige entwicklungspolitische Engagement in Köln bündeln und stärken will.

Gäste auf dem Podium sind Dr. Werner Hoyer, Staatsminister im Auswärtigen Amt, Professor Wafaa El Saddik, ehemalige Direktorin des Ägyptischen Museums in Kairo, Dr. Helmut Blumbach, Leiter der Programmabteilung Süd im DAAD und Dr. Sarhan Dhouib, Tunesischer Stipendiat des DAAD in Deutschland. Alle Podiumsgäste haben einen engen Bezug sowohl zur Region Köln als auch zum Maghreb. Moderatorin an dem Abend ist Babs Mück vom Netzwerk „Eine-Welt Stadt Köln“. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Seit der Selbstverbrennung eines jungen Mannes in Tunesien hat sich die Protestwelle der meist jungen Aufständischen von Nordafrika bis in den Nahen Osten hinein ausgeweitet. Fragen werden laut: Werden sich langfristig demokratische, autokratische oder islamistische Strukturen durchsetzen? Viele Menschen in den betroffenen Ländern und in den westlich geprägten Ländern hegen große Hoffnungen auf einen demokratischen Wandel in Nordafrika. Die Aussichten auf gute politische Kooperation, intensive Wirtschaftsbeziehungen, wissenschaftlichen und kulturellen Austausch sind in reale Nähe gerückt.

Welche Bedeutung hat diese Entwicklung für Köln und wie denken engagierte Kölnerinnen und Köln darüber? Welche Erfahrungen machen sie bei ihrer internationalen Arbeit? Auf diese und andere Fragen will die Veranstaltung Antworten geben.

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