Neue Wege gehen
Der im Mai 2025 gewählte Kreisvorstand
08.02.2026 Meldung KölnLiberal

Der im Mai 2025 gewählte Kreisvorstand – geschäftsführender Vorstand plus Beisitzer – sortiert seine Arbeiten mittels der Arbeitskreise Programmatik, Organisation, Mitglieder-Management und Kommunikation.
Vor und während der Wahlen des Oberbürgermeisters, zum Rat und der Bezirksvertretungen sowie der Integrationswahl standen Aktivitäten der Organisation (zum Beispiel der beliebte „Infotrailer“ am Neumarkt, inkl. dessen Bemannung), der Kommunikation (zum Beispiel durch digitale Maßnahmen der Mobilisierung) und des Mitglieder-Managements (zum Beispiel durch ein fortgeschriebenes Verfahren zur Integration von Neumitgliedern) im Vordergrund.
Nach den Wahlen widmet sich der Kreisvorstand auch verstärkt der Programmatik, um, von Werten und Kompetenzen kommend, das Angebot an die Bürgerinnen und Bürger zu aktualisieren und noch klarer zu formulieren. Die Bundes-FDP hatte dazu einen programmatischen Prozess gestartet. Über Umfragen und einer KI-gestützten Verarbeitung, wurden zwölf Themenfelder identifiziert, anhand dessen die dringlichsten Fragen aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger ins Schlaglicht gestellt werden. In enger Kopplung mit diesen fachlichen „Clustern“ integrierte eine bundesweite Werkstatt-Tour weitere Ideen. Diesen Stand kaskadierend aufgreifend, setzten die Bezirke den programmatischen Prozess weiter fort. So gab es im November 2025 in Bonn ein Ideen-Lab „Ein Grundsatzprogramm der Freiheit“ des FDP Bezirksverbandes Köln. Der stete Abgleich im Prozess („Topdown“) mit lokalen Fragestellungen („Bottom-up“) ist dadurch noch nicht zu Ende! Auf Kreisebene wurden im Dezember 2025 in einem Seminar Regeln für gute Programmatik dargelegt. Ab Anfang 2026 sind regelmäßige programmatische Symposien geplant. Über diese Plattform können Ideen, von persönlichen Initiativen bis hin zu Arbeitsgruppen, ausgetauscht und konkrete Arbeitsergebnisse (wie Anträge) erarbeitet werden.
Ein Beispiel einer programmatischen Problematisierung ist die Digitalisierung in und für Köln. Flankiert von einem Arbeitskreis konnte sich die Fraktion in der letzten Legislaturperiode zu zentralen Themen dazu noch über einen dedizierten Ausschuss einbringen. Nun werden sie über den Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung organisiert. Auch wenn die Aussagekraft des Index nicht selten kontrovers diskutiert wird: Das Abrutschen Kölns im Smart City Index 2025 von Rang 3 auf Rang 4 ist gewiss ein Fingerzeig. Im engen Austausch von Partei und Fraktion können auch hier weiter eigene Positionen entwickelt werden, die beispielsweise als Basis für Diskussionen mit anderen Akteuren oder als Ausgangspunkt für Anträge dienen können.
Eine weitere Initiative ist das „Aktivierungskonzept“. Auf dem Kreisparteitag 2025 unter dem Namen „Neue Austauschformate“ vorgestellt, arbeiten Kreisvorstand und Stadtbezirksverbände daran, durch eine regelmäßige Serie von Veranstaltungen gemeinsam Mitglieder „zu aktivieren“. Dabei werden „regionale Charakteristika“ bzw. jeweilige Interessen/ Stärken der Stadtbezirke akzentuiert und durch eine geschickte Integration von Erfahrungswerten Effekte multipliziert.
Packen wir es gemeinsam an!
[Dr. Michael Hüttermann – Mitglied des Kreisvorstandes der FDP-Köln und des Landesfachausschusses Digitalisierung]
Dieser Beitrag erschien zuerst in KölnLiberal.





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