Roters zu Gast in Theodor-Heuss-Akademie

"Nur einmal 'daneben' gegriffen"

16.07.2014 Meldung Friedrich-Naumann-Stiftung

Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters war auf Einladung der Bundeszentrale für politische Bildung am 23. Juni in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach. "Und ewig grüßt der Landrat. Wie Lokalredaktionen der kommunalpolitischen Tristesse entkommen" hieß das Seminar, zu dem 50 Lokaljournalisten aus ganz Deutschland in die Akademie anreisten. Roters erhellte am ersten Seminarabend im Gespräch mit Joachim Braun, Chefredakteur Nordbayerischer Kurier, das Verhältnis zwischen Lokalpolitikern und Journalisten. 

Roters möchte bewusst nicht jeden Tag in der Zeitung stehen, zeigte sich vielmehr stolz, dass es ihm und der Stadt Köln gelungen sei, negative Imagewerte um den Archiveinsturz vor mehreren Jahren herum in den Hintergrund zu schieben. Köln sei seit einigen Jahren stadtentwicklungsmäßig und wirtschaftlich auf einem sehr guten Weg. In 10 Jahren rechne man mit einem Bevölkerungswachstum von mehr als 50.000 Menschen. Das Verhältnis zur Presse wertete er als konstruktiv. Er habe in seinem öffentlichen Auftreten nur einmal "daneben" gegriffen, nämlich als er als gebürtiger Westfale versucht habe, kölschen Dialekt nachzumachen. Das werde ihm aber nicht wieder passieren. Für das nächste Jahr hat er sein Ausscheiden aus dem Amt angekündigt.

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