Schramma: „Köln-Tag für alle“

12.06.2008 Meldung Stadt Köln

Oberbürgermeister möchte freien Eintritt auch für auswärtige Besucher

Zu dem Antrag der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, allen Kölnern einmal im Monat freien Eintritt in die städtischen Museen zu gewähren, erklärt Oberbürgermeister Fritz Schramma: „Auch wenn die Idee nicht neu ist und die FDP sie in ähnlicher Form schon einmal eingebracht hat, unterstützt ich die Initiative. Je mehr Menschen die bedeutenden Sammlungen und Kultureinrichtungen in Köln kennen lernen, desto besser. Ganz besonders gilt das für Kinder und Jugendliche. Vor der Realisierung des Köln-Tags gilt es allerdings, die Kosten noch einmal realistisch zu prüfen und darzustellen.“

Für nicht förderlich hält Schramma dagegen die Absicht von SPD und Grünen, Besucher aus dem Umland vom freien Köln-Tag auszuschließen oder von den Nachbar-Kommunen eine Kulturumlage zu verlangen. „Als Vorsitzender der Region Köln/Bonn e.V. trete ich dafür ein, auch den Gästen von außerhalb freien Eintritt zu gewähren. Köln muss hier seiner besonderen Rolle als kulturelles Oberzentrum in der Region gerecht werden. Auch hier müssen wir regional denken und handeln. Darüber hinaus macht es keinen Sinn, zusätzliches Personal einzusetzen, das Einrittsgelder von auswärtigen Besuchern kassiert.“

Schramma weist darauf hin, dass ein solcher Köln-Tag die Chance biete, mehr Besucher in die Stadt zu locken. „Davon profitieren die Kommune und ihre Wirtschaft. Die Erfahrung zeigt, dass Gäste, die das hervorragende Kulturangebot in Köln einmal kennen gelernt haben, gerne wiederkommen.“

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