SMS gegen Schulschwänzen
04.12.2003 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Verwaltung übernimmt FDP-Vorschlag gegen Schulschwänzen
Die Verwaltung will die Eltern von Schulschwänzern per SMS benachrichtigen. Dazu erklärt der FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite:
„Häufig sind es die kleinen Erfolge, die einem in der Kommunalpolitik Spaß machen. Nach der Veröffentlichung der Kölner Schulschwänzerquote im Mai 2003 hatte ich vorgeschlagen, die Eltern per SMS sofort über das Fehlen zu informieren. Immerhin schwänzen in Köln 7.500 Pänz regelmäßig die Schule. In der Statistik sind die Kölner Gesamtschulen nicht eingerechnet, da die sich weigerten, ihre Schulschwänzerzahlen zu veröffentlichen.
In Frankreich hat man bei Schwulschwänzern mit der sofortigen Kontaktaufnahme mit den Erziehungsberechtigen durch SMS gute Erfahrungen gemacht. Durch die große Verbreitung von Handys ist dies eine schnelle und kostengünstige Nachricht. Mit regelmäßigem Fernbleiben von Schulunterricht ist nicht zu spaßen, da die Chancen dieser Schülerinnen und Schüler ihr Leben zu gestalten, schwinden.
Wenn die Eltern trotz SMS ihrer Pflicht nicht nachkommen, ihr Kind in die Schule zu schicken, können wir zusätzlich nachweisen, dass sie informiert waren. Also kann die Schulverwaltung auch gegen diese Eltern, die sich nicht um ihre Kinder kümmern, vorgehen. Möglichkeiten: Ermahnungen, Bußgeldverfahren, Einschalten des Jugendamtes.“
Hier geht es zu weiteren Meldu... und Initiativen der FDP zum Thema Bildungspolitik.





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