Stamp bei Flammkuchenessen des OV Ehrenfeld
18.10.2010 Meldung FDP-Kreisverband Köln
Integration war Schwerpunkt der Diskussion Das alljährliche Flammkuchenessen des FDP-Ortsverbandes Ehrenfeld erfreute sich wieder einmal großer Beliebtheit. Aus ganz Köln waren Liberale im Restaurant Pöttgen, dem Stammlokal der Ehrenfelder Liberalen, eingetroffen. Dieses Jahr hatte die OV-Vorsitzende, Marlis Pöttgen, Joachim Stamp als Gast und Redner gewinnen können. Mit dabei waren aber auch die Kölner Partei- und Fraktionsvorsitzenden Reinhard Houben und Ralph Sterck, sowie die Ratsmitglieder Christtraut Kirchmeyer und Sylvia Laufenberg. Der Generalsekretär der nordrhein-westfälischen FDP nutzte die Chance, um für die neue Rolle der FDP in NRW als konstruktive Oppositionspartei zu werben. Er bekräftigte die Absicht, dass sich die FDP in ihrer nun wieder neuen Position nicht nur als kritisierender Teil der Opposition versteht, sondern sich auch aktiv mit Gesetzesinitiativen einbringen werde. Außerdem betonte Stamp, dass die FDP ihre Aufgabe als demokratische Partei auch darin sehe, bei Projekten der Minderheitsregierung unter Rot-Grün, die aus liberaler Sicht sinnvoll oder sogar notwendig seien, mitzuwirken. Er kritisierte jedoch die für die Öffentlichkeit noch unsichtbaren Hände von SPD, Linkspartei und den Grünen, die sich langsam aber unverkennbar gereicht würden, um eine Mehrheitsregierung unter Rot-Dunkelrot-Grün zu bilden. Dies sei nicht nur für alle Liberalen, sondern auch für alle Demokraten ein unmöglicher Akt der Demokratieverwüstung. Während verschiedenste Flammkuchen den ganzen Abend über gereicht wurden, beantwortete Joachim Stamp aber auch Fragen der Anwesenden. Ein heiß diskutiertes Thema waren dabei die Probleme im Bereich der Integration. Besonders in Ehrenfeld, wo zurzeit eine der größten deutschen Moscheen entsteht, ist dies ein Thema, mit dem sich die Liberalen bei den letzten Wahlkämpfen immer wieder an der Ständen mit Bürgerinnen und Bürgern zu dem Thema ausgetauscht hatten.






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