Traditionelles Fischessen in der Wolkenburg
Ausschnitte aus dem stimmungsvollen 25. traditionellen Fischessen
05.06.2026 Meldung FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Am Aschermittwoch veranstaltete die Kölner FDP das 25. traditionelle Fischessen, mit dem Landes- und stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP, Henning Höhne (MdL). Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung in die festlich beleuchtete Wolkenburg gefolgt und erlebten einen stimmungsvollen Abend zwischen politischem Ausblick, rheinischer Gelassenheit und kulinarischem Genuss.
Die traditionsreiche Location bot den passenden Rahmen für das gesetzte Drei-Gang-Menü, das nicht nur geschmacklich überzeugte, sondern auch Raum für gute Gespräche ließ. Unter den Ehrengästen konnten unter anderem Abraham Lehrer, Vorsitzender der Synagogen-Gemeinde Köln und Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sowie die Mitglieder der FDP/KSG-Fraktion im Kölner Stadtrat begrüßt werden – ein starkes Zeichen der kommunalpolitischen Geschlossenheit.
In seiner Begrüßung brachte der Vorsitzende des StBV Innenstadt Christian Nüsser die besondere Stimmung des Abendsauf den Punkt: „Bei all den Krisen auf der Welt, wie schön ist es dabei in Köln zu sein und im Karneval den Sorgen ein paar Tage zu entfliehen. Vielleicht ist das der Grund, warum die Kölner so zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft schauen können. “Und doch blieb es nicht bei karnevalistischer Nachklang-Romantik. Mit Blick auf die kommenden Aufgaben stellte er klar: „Aber an Aschermittwoch ist nicht allesvorbei, die Arbeit für die Freien Demokraten geht mit neuem Mut und neuer Zuversicht weiter, um die Zukunft mitzugestalten.“
Auch der Vorsitzende der Kölner FDP/KSG-Ratsfraktion Volker Görzel warf einen differenzierten Blick auf die aktuelle Lage im Rathaus. „Der neue Oberbürgermeister ist seit Jahren der Erste in seinem Amt mit einer eigenen Agenda – und das ist gut so! Die Stimmung im Rat war seit Jahren nicht so freundlich wie aktuell.“
Gerade weil es kein starres Bündnis gebe und Mehrheiten immer wieder neu organisiert werden müssten, sei die Arbeit konstruktiver geworden. Ein Beispiel für eine solche konstruktive Zusammenarbeit sei die Unterstützung einer möglichen Olympiabewerbung: „Olympia in Deutschland, NRW und Köln – als Leading City – ist eine große Chance, die wir ergreifen sollten.“ Der Rat habe – gegen die Stimmen von AfD, Linken und Grünen –die notwendigen Beschlüsse gefasst. Nun liege es an der Staatskanzlei in Düsseldorf die Region weiter zu unterstützen. Als Ehrengast begrüßten die Kreisvorsitzende Maria Westphal und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP/KSG Stefanie Ruffen Henning Höne. Mit einem Augenzwinkern begann er: „Wie könnte man den Karneval schöner abschließen als in Köln – und das sage ich als Münsterländer.“ Inhaltlich wurde er dann deutlich grundsätzlicher und formulierte die Formel für das Comeback der FDP: „Beste Bildung + smarte Integration+ große Zukunftsumarmung – fetter Staat = starke Wirtschaft.“ Besonders eindringlich war sein Plädoyer für mehr Bildungsgerechtigkeit. Es sei empirisch belegt – und durch die Coronazeit noch verstärkt –, dass Bildungserfolg stark von der formalen Bildung der Eltern abhänge. Das widerspreche dem liberalen Leistungsgedanken zutiefst. „Der Bildungserfolg eines Kindes darf nicht davon abhängen, welchen Abschluss die Elternhaben, sondern allein von Motivation, Leistungsbereitschaft und Engagement des Kindes.“
Ein besonderes Highlight des Abends war das Gewinnspiel rund um die Rede von Höne zum Dreikönigsempfang der FDPNRW. Mit einer Mischung aus Wissen, Kreativität und – zugegeben – dem einen oder anderen KI- oder Google-Einsatzwurde eifrig mitgeraten und diskutiert. Das sorgte nicht nur für gute Laune, sondern auch für lebendigen Austausch überpolitische Inhalte. Der Gewinner konnte sich über kölsche 11 Jahre Mitgliedschaft im Zentral-Dombau-Verein freuen und trägt somit zum Erhalt unseres Wahrzeichens bei.
So verband das traditionelle Fischessen in der Wolkenburg auf gelungene Weiserheinische Lebensfreude mit klaren liberalen Positionen. Der Karneval ist vorbei –aber der politische Frühling kann kommen. Mit Mut, Zuversicht und einer guten Portion Optimismus starten die Freien Demokraten in Köln in die kommenden Monate.
[Dr. Christian Bresgen]
[Dieser Beitrag erschien zuerst in KölnLiberal]





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