Tücks: Vielfalt statt Einfalt

02.06.2010 Meldung FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Mülheim

Buchheimer Dialog zur Frage „Welche Schule macht glücklich?“

Buchheimer Dialog ist eine vom Programmbeitrag des Schulträgervereins Türkisch-Deutscher-Akademischer Bund e.V. und der staatlich anerkannten Ersatzschule Gymnasium Dialog getragene öffentliche Veranstaltungsreihe, die sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in Buchheim, Köln und darüber hinaus richtet. Im Rahmen dieser Reihe diskutierten Experten in den Räumen des türkischen Privatgymnasiums Dialog in Buchheim über neue und innovative Wege von Schule und Schulmanagement.

Der Abend stand unter wichtigen Fragestellungen. So stellt sich zum Beispiel die Frage, worin sich Schulen staatlicher oder in freigemeinnütziger Trägerschaft – mit jeweils unterschiedlichen pädagogischen Konzepten und Ansprüchen genau unterscheiden. Welche Schule ist die beste für unsere Kinder, welche verschafft ihnen letztendlich das beste Bildungsglück? Halbtags- oder Ganztagsschule? Dreigliedriges Schulsystem, Gesamtschule oder gar eine Einheitsschule? Um dies fundiert zu beantworten, stellten verschiedene weiterführender Schulen unterschiedlicher Trägerschaft ihre Konzepte vor.

Im Anschluss ging eine prominent besetzte Diskussionsrunde auf die Fragestellungen ein. Diskussionsteilnehmer waren Marlies Bredehorst, Sozial- und Integrationsdezernentin der Stadt Köln, Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, Universität Duisburg-Essen, sowie Prof. Dr. Wolf-Dietrich Bukow, Universität zu Köln. Moderiert wurde die Veranstaltung durch die Kölner WDR-Journalistin und Moderatorin der Sendung Sprechzeit Anke Bruns. In der ersten Reihe im Publikum vertreten waren die Liberalen Dr. Karl-Heinz Peters und Torsten Tücks. Zur Fragestellung des Abends erklärt Tücks als FDP-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Mülheim:

„Ich bin außerordentlich dankbar für die Veranstaltung. Sie hat deutlich gezeigt, wie wichtig das Thema Schule für die Entwicklung im ganzen Stadtbezirk ist. Schule prägt die Gegenwart und gestaltet die Zukunft. Die vorgestellten Konzepte der Schulen in freier Trägerschaft konnten dabei auf ganzer Linie überzeugen. Individuelle Förderung und Binnendifferenzierung finden sich dabei als Kernelement einer nachhaltigen schulpädagogischen Ausrichtung wieder.

Gerade im Stadtbezirk Mülheim spielt die Thematik eine große Rolle. Für Mülheim gilt Vielfalt statt Einfalt. Unterschiedlichste Kulturen und Hintergründe verschmelzen in Mülheim und bieten große Chancen. Erfolgreiche Schulen greifen diese Potentiale schon im Kindesalter auf. Dabei ist es nur konsequent, eine Vielfalt an Schulformen anzubieten, die durch die Schulen in privater Trägerschaft noch sinnvoll bereichert wird.“

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