Wege für Freiheits- und Verantwortungsbotschaften
21.08.2010 Meldung Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Liberaler Workshop gegen linke Argumente in Köln Wahlkampfzeiten sind immer günstige Zeiten für Grundsatzdiskussionen in der politischen Bildung. Deshalb lud das Regionalbüro Gummersbach der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit jetzt zu einem Workshop "Liberale Argumente gegen Links" ein. In einem Zwei-Stunden-Programm sammelte Kursleiter Klaus Füßmann zunächst (aus dem Teilnehmerkreis heraus) linke Positionen in der aktuellen öffentlichen Debatte. Dann wurden Akteure und Agenturen linker Überzeugungen in unserer Gesellschaft identifiziert, um den auf staatliche Umverteilungspolitik gerichteten, im Kern sozial-demokratisch über Parteigrenzen hinweg zu kennzeichnenden etatistischen Mainstream auch an Personen, Medien und Organisationen festzumachen. In einem dritten Schritt durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann einzeln auf antiliberale, linke Wort-Attacken rhetorisch pointiert reagieren. Zum Schluss wurde ein Glossar linker Kampfparolen von "Amerikanische Verhältnisse" bis "Zwei-Klassen-Medizin" behandelt, das den Abend abrundete. Bei den Übungen und Diskussionen erwiesen sich die weitgehend jüngeren Anwesenden als problembewusst und kenntnisreich. Insbesondere wurde erkannt, warum es linke Losungen in Deutschland relativ leicht haben, auf fruchtbaren Boden zu fallen. Das Vertrauen in staatliche Fürsorgeleistungen ist nach wie vor immens groß, auch wenn etwa alle umlagefinanzierten sozialen Sicherungssysteme eigentlich vor dem Kollaps stehen. Liberale haben gegen diese Stimmung anzugehen und Wege aufzuzeigen, wie ihre Freiheits- und Verantwortungsbotschaften noch plausibler und emotional ansprechender "rüberkommen".





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