Weiterhin Stillstand bei der Sanierung der Trauerhalle auf Melaten

Knepper: Bei einem so bedeutsamen Ort ist dieser Stillstand mehr als eine Schlamperei

07.04.2026 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln zeigt sich besorgt über den ausbleibenden Fortschritt bei der Generalsanierung der Trauerhalle auf dem Friedhof Melaten. Zudem wird das momentane Erscheinungsbild der Trauerhalle mit einem verbarrikadierten Eingang einem so bedeutenden Friedhof, wie Melaten, nicht gerecht. Jeden Tag gehen dort Personen ein und aus, um ihre verstorbenen Angehörigen zu besuchen oder die Gräber bedeutender Personen der Kölner, sowie Deutscher, Geschichte zu besichtigen. Das Erste, was diese jedoch erblicken, wenn sie den Friedhof betreten, ist eine Baustelle.

Nachdem die Verwaltung bereits vor rund zehn Monaten umfangreiche Planungen sowie einen entsprechenden Ratsbeschluss angekündigt hatte, fehlt es bislang weiterhin an konkreten Ergebnissen.

Darum hat die FDP/KSG-Fraktion nun erneut die Initiative ergriffen und eine Anfrage im Ausschuss Umwelt und Grün gestellt. Stefan Knepper, umweltpolitischer Sprecher der FDP/KSG-Fraktion, kritisiert daran:

„Seit fast einem Jahr warten wir auf die angekündigte Ratsvorlage, doch weder Zeitplan noch Kostenrahmen sind bislang bekannt gemacht worden. Gerade bei einem so bedeutsamen Ort wie einer Trauerhalle auf dem berühmtesten Friedhofs Kölns ist dieser Stillstand mehr als eine Schlamperei.

Die Trauerhalle ist nun seit Jahren nicht nutzbar, sodass Trauerfeiern aktuell in einer schmucklosen Interimslösung stattfinden müssen. Diese kann die ursprüngliche Funktion der Trauerhalle nicht ersetzen. Für Hinterbliebene bedeutet dies eine zusätzliche Belastung in ohnehin schwierigen Momenten.

Darum haben wir die Initiative ergriffen und erneut eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, warum wir seit 10 Monaten auf eine kurzfristig angekündigte Beschlussvorlage immer noch warten. Wir wollen nun endlich wissen, wie es weitergeht und wann mit der Sanierung begonnen wird. Die Menschen in Köln haben ein Recht darauf, dass wichtige städtische Infrastruktur, insbesondere an einem so würdevollen Ort, zügig und verlässlich instandgesetzt wird.“

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