Auswertung des Adventsverkehrs 2025

Anfrage im Mobilitätsausschuss

20.01.2026 Anfragen FDP-KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Auch im vergangenen Jahr kam es während der Adventszeit zu Verkehrsproblemen in der Innenstadt, nicht nur an Samstagen. Dies betraf vor allem die Straßen in der Altstadt, die Rheinuferstraße und die Opladener Straße bis zum Zubringer, an Samstagen aber auch viele andere Straßen in der gesamten Innenstadt.

Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere ortsunkundige Autofahrerinnen und Autofahrer wenig Informationen über gesperrte Straßen, nicht ausgelastete Parkhäuser und die günstigsten Routen dorthin hatten. Deshalb ist es besonders interessant, aus welchen Orten die Kraftfahrzeuge kamen und welche Ziele sie jeweils angesteuert haben.

Für eine bessere Steuerung des Verkehrs und eine Verringerung der Verkehrsmengen ist auch die Informationspolitik der Stadt Köln von Bedeutung.

Schwierigkeiten gab es auch wieder mit dem Shuttle-Verkehr. Medien berichteten über lange Schlangen von Menschen auf dem Messeparkplatz, die inakzeptabel lange auf einen der Shuttlebusse warten mussten. Damit erhielten die Gäste gleich zu Beginn einen schlechten Eindruck von Köln. Um diesen Ärger zu vermeiden, haben Fachleute bereits vor einiger Zeit vorgeschlagen, nicht alle Besucherinnen und Besucher an den gleichen Ort zu bringen, sondern den Reisebussen mehrere Parkplätze in der und rund um die Innenstadt anzubieten.

Deshalb fragt die FDP/KSG-Fraktion:

1. An welchen Stellen haben sich im Adventsverkehr 2025 Staus ergeben und welche Maßnahmen will die Verwaltung dagegen in der Zukunft jeweils ergreifen?

2. Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung über die Quell- und Zielorte der verschiedenen Verkehrsteilnehmer?

3. Wie will die Verwaltung in Zukunft die Autofahrerinnen und Autofahrer in Orten in der weiteren Umgebung oder im Ausland über die besonderen Regelungen während der Adventszeit informieren?

4. Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung zur Verkehrsverlagerung auf ÖPNV und Radverkehr als Folge der durchgeführten Kampagne „Komm einfach in die Stadt“?

5. Welche Maßnahmen will die Verwaltung ergreifen, um die Probleme mit den Shuttlebussen zu vermeiden?

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