Unverzügliche Öffnung der Trankgasse Richtung Westen für den MIV

Antrag im Rat

19.03.2026 Anträge FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Beschluss

Der Rat der Stadt Köln möge beschließen:

Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, unverzüglich bis zum Ende der Sperrung der Verbindung Am Domhof/Konrad-Adenauer-Ufer die Trankgasse zwischen Johannis- und Marzellenstraße in Richtung Westen für den MIV zu öffnen.

Begründung:

Am 03. März 2026 teilte die Stadtverwaltung mit, dass im Tunnel zwischen den DB-Gleisen und dem Museum Ludwig die Ausfahrt Richtung Norden wegen Schäden im Gewölbe aus Sicherheitsgründen „bis auf Weiteres“ gesperrt bleibt. Dadurch ist eine direkte Ausfahrt aus der Altstadt, den betroffenen Parkhäusern und Einrichtungen wie der Philharmonie auf das Konrad-Adenauer-Ufer nicht mehr möglich.

Von dieser Situation überraschte Autofahrerinnen und -fahrer sind gezwungen, in den Rheinufertunnel zu fahren und haben erst in Höhe der Severinsbrücke die erste legale Möglichkeit zum U-Turn. Dies belastet die Betroffenen, die ohnehin in diesem Bereich angespannte Verkehrslage und die Umwelt. Die Öffnung der Trankgasse soll hier vorrübergehend für Entlastung sorgen.

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