FDP enttäuscht über BuGa-Absage

Sterck: Entwicklung des Grüngürtels erschwert

08.05.2015 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Zum Beschluss von Rot-Grün im Stadtentwicklungsausschuss, dass sich die Stadt Köln nicht für die Bundesgartenschau 2025 zur Realisierung des südlichen Teils des Inneren Grüngürtels bewerben soll, erklärt Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat und seit 1999 Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses der Stadt Köln:

„Ich bin enttäuscht von dieser zögerlichen Haltung. Um den städtebaulichen Masterplan für die Innenstadt an dieser Stelle zu verwirklichen und den Inneren Grüngürtel an seinem südlichen Ende an den Rhein zu verlängern, sind enorme Kraftanstrengungen notwendig. Das ist mit dem normalen Instrumentenkasten der Stadtentwicklung nicht zu schaffen.

Bei einem Projekt wie einer Bundesgartenschau darf man nicht allein die direkten Aufwendungen für den städtischen Haushalt sehen. Man muss den volkswirtschaftlichen Nutzen betrachten. Die Baumaßnahmen sichern und schaffen Arbeitsplätze und die Besucherinnen und Besucher bringen Geld in die Stadt, was der Kölner Wirtschaft gut tut.

Solche Großevents lösen Landes- und Bundeszuschüsse für Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur aus. Für die BuGa in diesem Bereich steht z.B. der S-Bahn Südring mit einer neuen Verknüpfungshaltestelle zur künftigen Nord-Süd-Stadtbahn über der Bonner Straße ganz oben auf der städtischen Wunschliste. Ohne Bundesgartenschau ist das nicht zu realisieren.

Und auch die Vollendung des Inneren Grüngürtels und Verlängerung bis zum Rhein werden erheblich erschwert. Ein schlechtes Omen ist, dass die entsprechende Vorlage zur sogenannten Parkstadt Süd bereits unter Haushaltsvorbehalt steht. Wir werden uns 2025 hier umschauen und sehen, dass wir so gut wie nichts sehen, und der BuGa hinterhertrauern.“

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Ralph Sterck, MdR

Ralph Sterck, MdR

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Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Ratsfraktion

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