FDP/KSG-Fraktion für bessere Unterstützung von Suchtkranken
Ritter: Drogensucht kennt weder Feierabend noch Wochenende
17.06.2026 Meldung FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Seit Monaten verschlimmert sich die Situation des Drogenkonsumraumes in Nähe des Neumarktes. Eine wirkliche Unterstützung für die Suchtkranken bietet die Stadt nicht, besonders nun bei einer Änderung der Öffnungszeiten, nämlich einem Schließen der Drogenkonsumräume an Wochenenden.
Die sozialpolitische Sprecherin der FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Dr. Eva-Maria Ritter, äußert sich wie folgt: „Die Reduzierung der Öffnungszeiten des Drogenkonsumraums am Neumarkt ist zu diesem Zeitpunkt ein verheerendes Zeichen an die Kölnerinnen und Kölner. Seit Monaten wird darüber gesprochen und diskutiert die Drogenhilfe zu erweitern, um die Verelendung der Suchtkranken zu bekämpfen. Die Polizei versucht seit Wochen die Situation am Neumarkt für alle Passanten und Anwohner zu verbessern. Ein Schließen des Drogenkonsumraums am Wochenende konterkariert sämtliche Bemühungen und wird die Situation für alle verschlimmern.“
Dabei soll der neue Drogenkonsumraum im Pantaleonsviertel rund um die Uhr mit städtischem Personal betrieben werden: „Drogensucht kennt weder Feierabend noch Wochenende. Außerdem zeigt diese Initiative des Sozialdezernenten deutlich, dass sein Wunsch das Suchthilfezentrum im Pantaleonsviertel mit städtischen Personal 24/7 zu betreiben gar nicht funktionieren kann, wenn er noch nicht einmal den Drogenkonsumraum am Neumarkt mit sinnvollen Öffnungszeiten betreiben kann.“, so Ritter.






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