Jugendzentren sicher machen: FDP/KSG fordert klare Krisenabläufe
FDP/KSG prüft Krisenmanagement – klare Standards für Sicherheit und Unterstützung
20.04.2026 Meldung FDP/KSG-Fraktion

Jugendzentren sind für viele junge Menschen in Köln mehr als nur Freizeitangebote – sie sind Rückzugsort, Orientierung und oft erste Anlaufstelle bei Problemen. Gleichzeitig kommt es auch hier zu Konflikten, die im Einzelfall eskalieren können. Genau dann entscheidet sich, ob Strukturen tragen oder versagen.
Die FDP/KSG-Fraktion hat deshalb eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Im Fokus steht die Frage, wie gut Kölner Jugendzentren auf Krisensituationen vorbereitet sind und ob es verbindliche, einheitliche Verfahren für den Ernstfall gibt.
Der jugendpolitische Sprecher Reinhard Houben macht deutlich: „Wenn es zu Gewalt oder Übergriffen kommt, muss klar sein, was zu tun ist. Das darf nicht vom Zufall oder von der jeweiligen Einrichtung abhängen. Wir brauchen klare Standards, damit Betroffene geschützt werden und Mitarbeitende sicher handeln können.“
Der Fraktion geht es dabei ausdrücklich nicht um pauschale Kritik an den Einrichtungen. Im Gegenteil: Die Arbeit vor Ort wird als zentral und wertvoll angesehen. Gerade deshalb müsse sichergestellt werden, dass überall die gleichen verlässlichen Rahmenbedingungen gelten.
„Die Teams leisten jeden Tag wichtige Arbeit für junge Menschen in unserer Stadt. Aber sie dürfen in kritischen Situationen nicht allein gelassen werden. Die Stadt muss sicherstellen, dass Unterstützung schnell greift und Abläufe eindeutig geregelt sind“, so Houben weiter.






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