Kooperatives Baulandmodell liefert kaum Ergebnisse

Ruffen: 380 Wohnungen in zwölf Jahren sind kein Erfolg

20.01.2026 FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die Bilanz zum kooperativen Baulandmodell der Stadt Köln bleibt ernüchternd. In zwölf Jahren sind hierdurch lediglich 380 geförderte Wohnungen entstanden. Angesichts des enormen Wohnraumbedarfs in Köln ist das aus Sicht der FDP/KSG-Fraktion völlig unzureichend.

„380 geförderte Wohnungen in zwölf Jahren zeigen deutlich, dass dieses Modell nicht funktioniert“, erklärt Stefanie Ruffen, baupolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion. „Der Bedarf an Wohnraum in unserer Stadt ist riesig. Gleichzeitig schreckt Köln mit immer weitergehenden Auflagen private Bauherren ab, statt sie zum Bauen zu ermutigen.“

Besonders kritisch bewertet die Fraktion, dass die wenigen realisierten Wohnungen überwiegend von der städtischen GAG errichtet wurden. „Das Baulandmodell wird gern als Instrument verkauft, um private Investoren zum Bau von günstigem Wohnraum zu bewegen. In der Realität stammen die fertiggestellten Wohnungen aber aus städtischer Hand. Das zeigt, dass dieses Instrument an der Lebenswirklichkeit des Marktes vorbeigeht“, so Ruffen.

Aus Sicht der FDP/KSG-Fraktion blockiert das kooperative Baulandmodell mehr Wohnungsbau, als es ermöglicht. „Wenn wir in Köln ernsthaft mehr Wohnungen schaffen wollen, brauchen wir weniger Vorgaben, schnellere Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen. Das kooperative Baulandmodell leistet dazu keinen Beitrag. Deshalb lehnen wir es weiterhin ab“, stellt Ruffen klar.

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Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

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Schul- und Baupolitische Sprecherin

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