Kopp: Ent­wick­lung von Städten ist Markt­chance

25.10.2011 Meldung Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Er­öffnungs­rede der Messe "UrbanTec" in Köln

Die Par­la­men­ta­rische Staats­sekre­tärin im BMZ, Gudrun Kopp, hat im Rah­men ihrer Er­öffnungs­rede der Messe "UrbanTec" in Köln die Be­deu­tung einer nach­hal­tigen Ent­wick­lung von Städten be­tont. Zu­gleich hob sie hervor, dass städtisches Wachs­tum sich auf die Ent­wick­lungs- und Schwellenländer kon­zen­triere. "Das entwick­lungs­poli­tische Ziel, die notwen­digen Rah­men­bedin­gungen für nachhal­tige Stadt­ent­wick­lung zu schaffen, trifft in bei­spiel­hafter Weise mit der füh­renden Rolle der deutschen Pri­vat­wirt­schaft zu­sam­men, inno­va­tive Lösungs­kon­zepte für Städte an­zu­bieten", sagte Kopp.

Die deutsche Entwicklungspolitik habe dabei die Ver­bes­serung der Lebens­bedingungen der armen Stadt­be­völ­ke­rung be­son­ders im Fokus. Ihr müsse der Zugang zu kom­mu­nalen Dienst­leistungen er­mög­licht wer­den, unter­strich Kopp. "Dabei haben be­son­ders die mittleren und kleineren Städte Nach­holbe­darf, für ihre Bürger nach­hal­tige Poli­tik zu ge­stal­ten. Ihr Po­ten­zial für Nach­hal­tig­keit ent­fal­tet sich, wenn poli­tischer Wille, effi­ziente Verwal­tung, der Bürger selbst und die Privat­wirt­schaft sich zu­sam­men­tun und ge­mein­sam städtische Ent­wick­lung vorantreiben", betonte die Parlamentarische Staatssekretärin.

Die als jähr­liche Ver­an­stl­tung angelegte Messe "UrbanTec" unter der Schirm­herr­schaft des BMZ ist kon­zi­piert als export­orien­tierte Platt­form für städtische Lösungen und will als Fach­messe über Tech­no­lo­gien und Ent­wick­lungen in­for­mieren, die das Leben in be­stehenden, wach­senden und neuen Bal­lungs­ge­bieten be­stim­men. Dabei werden bran­chen­über­grei­fend alle Tech­no­lo­gien und system­orien­tierte Lösungen ab­ge­bil­det, mit denen die mit der Ur­ba­ni­sie­rung ein­her­gehenden Her­aus­for­de­rungen ge­meis­tert wer­den kön­nen.

Ein im Rah­men der Messe ver­an­stal­teter und mit inter­natio­nalen Experten be­setzter Kon­gress – der in Ko­opera­tion mit dem Bun­des­ver­band der Deutschen Indus­trie BDI e.V. kon­zi­piert und durch­ge­führt wurde – er­ör­tert wirt­schafts- und gesell­schafts­poli­tische Her­aus­for­de­rungen der welt­weiten Ur­ba­ni­sie­rung sowie die für die Rea­li­sie­rung der tech­nischen Lösungs­an­sätze not­wen­digen Rah­men­be­din­gungen in den Städten der Zukunft.

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