Neues Modul der kommunalen Seniorenarbeit wird eingeführt

Hoyer: Wichtig, Strukturen vor Ort zu stärken

28.11.2017 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Katja Hoyer, MdR

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Dienstag, 14. November 2017, die "Seniorenkoordination im Stadtbezirk" beschlossen. Ab Januar 2018 wird in jedem der neun Stadtbezirke eine halbe Stelle zur Seniorenkoordination eingerichtet. Die Aktivitäten der Seniorenkoordination erfolgen auf der Grundlage des von der Verwaltung vorgelegten Konzeptes in enger Abstimmung mit den jeweiligen Bezirksverwaltungen. 

Zentrale Aufgabe der neuen Seniorenkoordinatorinnen und Seniorenkoordinatoren ist die Bestandsaufnahme der bestehenden Versorgungs- und Teilhabeangebote in den Stadtbezirken, um das Zusammenspiel der Anbieter zu verbessern. Ziel ist die Ansprache der Akteure vor Ort, um Seniorinnen und Senioren optimal über die bestehenden Versorgungs- und Teilhabeangebote in den Stadtbezirken zu informieren. 

Wohlfahrtspflege, Sozialbetriebe Köln und das Amt für Soziales und Senioren haben gemeinsam die bestehenden Programme der kommunalen Seniorenarbeit untersucht und bewertet: 

Dazu gehören:
- Seniorenberatung
- Seniorennetzwerke
- Entlastungsdienste für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
- Haushaltsnahe Dienstleistungen
- Initiativen und Treffpunkte 

In dieser Analyse zeigte sich neben der notwendigen Weiterentwicklung und dem Ausbau der bestehenden Programme gerade auch der Bedarf einer zusätzlichen bezirklichen Seniorenkoordination. Sie soll dazu beitragen, das Ziel "Ambulant vor Stationär" zu stärken. Es geht darum, älteren Menschen zu ermöglichen, möglichst lange in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld bleiben zu können. 

Das Amt für Soziales und Senioren wird die Verbände der freien Wohlfahrtspflege und die Sozialbetriebe Köln (SBK) mit der Seniorenkoordination beauftragen. Dazu erklärt die Sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Kölner Rat, Katja Hoyer: 

"Ich freue mich, dass nach so langer Beratungszeit endlich dieser Beschluss gefasst wurde. Seit 2015 wird über dieses Projekt diskutiert. Gerade in der Seniorenarbeit ist es wichtig, die Strukturen vor Ort zu stärken, damit ältere Menschen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können."

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Katja Hoyer, MdR

Katja Hoyer, MdR

Stellv. Vorsitzende der FDP Ratsfraktion

Sozialpolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Mitglied des Integrationsrates, Integrationspolitische Sprecherin der Ratsfraktion

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