Ohne die Schulen geht es nicht!
Ruffen: Schulhoföffnungen funktionieren nur mit den Schulgemeinschaften
17.07.2026 Meldung FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die FDP/KSG-Fraktion begrüßt, dass die Stadt Köln nach langem Ringen nun endlich eine Satzung zur Öffnung der Schulhöfe vorgelegt hat. Bereits in der kommenden Woche sollen Schulhöfe grundsätzlich auch am Nachmittag geöffnet werden können. „Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass das Schuldezernat die Öffnung der Schulhöfe endlich unbürokratisch ermöglichen will. Umso enttäuschender ist es, dass ein wesentlicher Bestandteil des Ratsbeschlusses offenbar unter den Tisch gefallen ist“, erklärt Stefanie Ruffen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Der Rat hatte ausdrücklich beschlossen, dass die Schulgemeinschaften bei einer möglichen Öffnung einbezogen werden sollen. Weder in der Dringlichkeitsentscheidung noch in der Satzung findet sich dazu jedoch ein Hinweis. „Ohne die Schulen wird dieses Vorhaben nicht funktionieren. Die Schulleitungen kennen ihre Standorte am besten und müssen deshalb in die Entscheidung eingebunden werden. Gerade Schulen im Umfeld von Drogen- oder Obdachlosenszenen haben berechtigte Interessen, die berücksichtigt werden müssen. Eine pauschale Regelung wird den unterschiedlichen Situationen in Köln nicht gerecht.“
Für die FDP/KSG-Fraktion ist deshalb klar: „Wir wollen geöffnete Schulhöfe und wir freuen uns, dass es jetzt endlich vorangeht. Aber dieses Projekt kann nur erfolgreich sein, wenn die Stadt die Schulen als Partner versteht und nicht über ihre Köpfe hinweg entscheidet. Hier muss die Verwaltung vor Inkrafttreten der Satzung noch nachbessern.“






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