Rat beschließt städtische Quartiersgaragen-Gesellschaft
Sterck: Weniger Parkplatzsuche, mehr Lebensqualität
04.07.2025 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Mit einem Antrag für die gestrige Ratssitzung hat die FDP-Fraktion einen mit breiter Mehrheit getragenen Beschluss zur Lösung des Parkdrucks initiiert: Die Gründung einer Kölner Quartiersgaragen-Gesellschaft als städtischer Tochter, die Planung, Bau und Betrieb von modernen Parkhäusern und Tiefgaragen in den Veedeln übernimmt. Ralph Sterck, Sprecher für Stadtentwicklung der Liberalen, erklärt:
„Die Kölnerinnen und Kölner haben ein Recht auf funktionierende Mobilität. Dazu gehört auch, das Auto oder Fahrrad irgendwo abstellen zu können. Darum soll in Zukunft eine städtische Quartiersgaragen-Gesellschaft dafür sorgen, dass wegfallende Parkplätze im Straßenraum wie zuletzt durch die Freihaltung von Rettungswegen ausgeglichen und Sharing-Angebote gestärkt werden.
Die bisherigen Bemühungen der Stadtverwaltung, Quartiersgaragen zu errichten, waren offensichtlich nicht erfolgreich. Eine städtische Gesellschaft kann hier – vielleicht sogar mit einem privaten Partner – neue Wege gehen und freier am Markt agieren als städtische Ämter. Der Auftrag: geeignete Flächen identifizieren, Garagen errichten und betreiben – oder durch Dritte erledigen lassen.
Finanziert werden sollen die Quartiersgaragen über bereits eingenommene Stellplatzablösemittel, Parkplatzmieten sowie Einnahmen durch Sharing-Anbieter oder Unternehmen, die auf Parkplatz-Mehrfachnutzung setzen. Wir setzen auf einen wirtschaftlichen Betrieb ohne dauerhafte Subventionen – aber mit echtem Mehrwert für die Kölnerinnen und Kölner.
In den Erdgeschossen sollen sogenannte Mobility-Hubs entstehen mit Angeboten für Car-, Bike- und E-Scooter-Sharing, gesicherten Fahrradboxen und Platz für E-Lastenräder. Moderne Quartiersgaragen sind ein Gewinn für alle. Weniger Parkplatzsuche und mehr Platz im öffentlichen Raum. Wir müssen die Mobilität neu denken – aber pragmatisch statt ideologisch.“






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