Stadt plant sieben Jahre Schulmensa

Ruffen: Weitere Verzögerungen nicht mehr vermittelbar

27.03.2013 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Stefanie Ruffen

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln fragt in der kommenden Sitzung des Betriebsausschusses für Gebäudewirtschaft nach dem Sachstand des seit langer Zeit geplanten Neubaus der Schulmensa für die Katharina-Henoth-Gesamtschule in Köln-Höhenberg. Hierzu erklärt die Baupolitische Sprecherin der Kölner FDP-Fraktion, Stefanie Ruffen:

„Sieben (!) lange Jahre braucht die Stadt für die Planung einer Schulmensa f ür die Katharina-Henoth-Gesamtschule. Diese Dornröschenschlaf-Mentalität der Stadt bei Bauvorhaben kann eine Schulleitung, Schüler- und Elternschaft schon zur Verzweiflung bringen. Aber diese jahrelangen Verzögerungen bei städtischen Bauvorhaben sind in Köln fast schon Normalität. 

Nun sollte im Mai 2013 endlich mit dem Bau begonnen werden. Doch nach Informationen von Eltern der Schüler wurde aber bisher weder eine Container-Ersatzanlage gebaut noch mit dem Abriss des Altbaus begonnen. Offensichtlich ist die Gebäudewirtschaft mit ihren Vorbereitungen noch immer nicht fertig. 

Deshalb möchte die FDP-Fraktion nun von der Verwaltung wissen, inwieweit die vorbereitenden Maßnahmen wie der Aufbau einer Container-Ersatzanlage und der Abbruch des alten Gebäudes im Plan liegen und inwiefern mit dem Neubau der Schulmensa tatsächlich im Mai 2013 begonnen werden kann. Ich kann mir die Einhaltung der Termine kaum vorstellen, aber vielleicht überrascht uns die Gebäudewirtschaft einmal im positiven Sinne.

Sofern dieser Termin nicht eingehalten werden kann, wofür bedauerlicherweise viel spricht, will die FDP versuchen, bei der Verwaltung in Erfahrung zu bringen, zu welchem Zeitpunkt die Baumaßnahmen dann beginnen sollen und warum kommt es zu dieser erneuten Verzögerung gekommen ist. Dabei soll auch klargestellt werden, welche Anstrengungen und Maßnahmen die Verwaltung unternimmt, um den Bauzeitplan wieder zu erreichen. Denn eine weitere Verz ögerung nach sieben Jahren Planung ist nun wirklich nicht mehr vermittelbar.“

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Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

Schul- und Baupolitische Sprecherin

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