Sterck: Ideologie statt Wohnungen

Schwarz-Grün gegen zusätzliche Sozialwohnungen

31.03.2020 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

In der vergangenen Sitzung des Kölner Stadtrates hat die FDP-Fraktion einen Antrag eingebracht, statt 19 geförderte Wohnungen im Laurenz-Carré zwischen Hohestraße und Rathaus 57 im Deutz-Areal an der Deutz-Mülheimer Straße zu schaffen. Dieser Antrag wurde leider abgelehnt. FDP-Fraktionschef Ralph Sterck zeigt sich enttäuscht und warnt vor den Folgen:

„Wenn das Angebot eines Investors, die dreifache Menge an Sozialwohnungen nicht in der Innenstadt, sondern in Mülheim zu errichten, abgelehnt wird, lässt das tiefe Schlüsse auf die Ideologisierung der Wohnungsbaupolitik in Köln zu. Er geht schon lange nicht mehr darum, möglichst viele Wohnungen zu schaffen, sondern durch immer neue und höhere Hürden kommt der Wohnungsbau fast zum Erliegen. Es ist ein Schlag ins Gesicht für die Menschen in unserer Stadt, die diese zusätzlichen Wohnungen gerne in Anspruch genommen hätten.

Endgültig mit Zitronen gehandelt hätte die Ratsmehrheit, wenn der Investor seine Drohung wahr macht, weniger oder gar keine Wohnung im Laurenz-Carré zu bauen. Dies war zuletzt bereits an der Vogelsanger Straße Ecke Ehrenfeldgürtel und an der Subbelrather Straße Ecke Innere Kanalstraße passiert. Im städtischen Wohnungsbauforum wurde von Investoren offen damit gedroht, man könne auch mit Gewerbeimmobilien Geld verdienen und müssen keine Wohnungen bauen. Leider sieht Schwarz-Grün diese Wirkung ihrer Politik nicht.“

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Ralph Sterck, MdR

Ralph Sterck, MdR

Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion

Stadtentwicklungsausschuss, Verkehrsausschuss, Hauptausschuss, Liegenschaftsausschuss und Unterausschuss Kulturbauten

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