U-Bahn-Kunst vollendet
Sterck: Haltestellen sind Visitenkarten für Köln
30.10.2015 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

„Politik ist das Bohren dicker Bretter“, kommentiert der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck, die Einweihung der letzten von vier Arbeiten zur künstlerische Ausgestaltung der Haltestellen der neuen Nord-Süd-Stadtbahn.
Denn bereits vom November 2002 datiert der von der FDP initiierte und später thematisch erweiterte Ratsbeschluss, die U-Bahnhöfe und gegebenenfalls auch die Strecke künstlerisch zu veredeln. Dafür sind später rund 1,7 Millionen Euro bereitgestellt worden.
„Ich bin allen dankbar, die sich für die Umsetzung des ehrgeizigen Projektes eingesetzt haben, insbesondere unserem Vertreter im Kulturausschuss Ulrich Wackerhagen, der dort das Thema immer wieder vehement zur Sprache brachte“, erklärt Sterck.
Neben der anspruchsvollen und vielfältigen Architektur, für die bei jeder Haltestelle ein namhaftes Kölner Büro verantwortlich zeichne, bekomme die Strecke des größten städtischen Verkehrsprojektes aller Zeiten mit der U-Bahn-Kunst nun eine zusätzliche Aufwertung. „Die neuen Haltestellen sind Visitenkarten für Köln und nicht mehr einfache Betonröhren im 'Pissoirstil', wie das in der Vergangenheit häufig der Fall war“, meint Sterck.
„So ist Köln, wenn die Strecke am 13.12. entsprechend unserer Initiative in Betrieb genommen wird, nicht nur um eine wichtige Verkehrsverbindung, sondern auch um eine Sehenswürdigkeit reicher“, freut sich Sterck, der zu den Preisrichtern im international ausgelobten Wettbewerb gehörte.
222 Bewerbungen und 13 eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern hatten Vorschläge eingebracht. Aus den 32 Entwürfen der engeren Wahl wurden für die abschließende zweite Preisgerichtssitzung 10 zur weiteren Bearbeitung ausgewählt.






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