Verbot von QR-Codes an Grabsteinen überraschend vertagt
Breite: Liebe SPD, nicht alles Neue ist schlecht!
13.02.2014 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Ulrich Breite, FDP-Fraktionsgeschäftsführer, erklärt:
„Die Verwaltung der Stadt Köln möchte durch eine Neufassung der Friedhofssatzung die Nutzung von QR-Codes an Grabstätten untersagen und wurde dabei von der Kölner SPD tatkräftigt unterstützt nach dem Motto: kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet!
Was der Deutsche Städtetag begrüßt und empfiehlt, soll mal wieder in Köln verboten werden. Die FDP-Ratsfraktion hatte deshalb eine Umkehr von SPD und Stadtverwaltung gefordert und die Aufhebung des Verbots im Ausschuss für Umwelt und Grün beantragt. Denn, liebe SPD, nicht alles Neue ist schlecht!
Nun hat überraschend die SPD in der Ausschusssitzung den Verbotsbeschluss samt liberalem Änderungsantrag auf Aufhebung des Verbotes wegen Beratungsbedarf zurückgestellt. Scheinbar setzt sich bei der Kölner SPD doch noch der Freiheitsgedanke gegen eine Verbotsmentalität durch. QR-Codes auf Grabsteinen mit dem Argument einer möglichen Lärmbelästigung abzulehnen, war doch mehr als fragwürdig.
Wir Liberale hoffen nun, dass bei der SPD die Vernunft siegt und den Kölnerinnen und Kölnern die Freiheit zur Gestaltung ihrer Gräber bzw. der Gräber ihrer Hinterbliebenen selbst überlässt und sie nicht in die Hände von Ratsherren legt.“






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