FDP mahnt Lückenschluss der Nord-Süd-Radverbindung über den Neumarkt an

Ruffen: Zusätzlichen Überweg und Radweg auf Platzfläche schaffen

22.10.2022 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die Verwaltung hat von viel Medieninteresse begleitet die Fahrradstraße auf Fleischmengergasse, Kleiner Griechenmarkt und Griechenpforte fertiggestellt, um so einen Teil der wichtigen Nord-Süd-Verbindung für den Radverkehr zu realisieren. Eine Lösung zur Querung des Neumarkts ist aber weiterhin nicht in Sicht, obwohl entsprechende Vorschläge der FDP auf dem Tisch liegen. Dazu erklärt die liberale Ratsfrau Stefanie Ruffen, die regelmäßig mit dem Fahrrad auf dieser Achse unterwegs ist:

„Diese Stadt und mit ihr das Ratsbündnis haben offensichtlich keinen anderen Anspruch als die Verbesserung des Radverkehrs. Deshalb ist es sehr verwunderlich, dass sie immer wieder an diesen ihren eigenen Ansprüchen scheitern. Überall werden Fahrradwege, Fahrradstraßen, Fahrradschutzstreifen, Fahrradspuren etc. angelegt, ohne dass jedoch eine zusammenhänge Idee erkennbar ist. 

Was sich wie ein roter Faden durch dieses Radwegekonzept zieht, ist die Tatsache, dass die wirklich gefährlichen und kniffligen Stellen ausgespart werden. So kann man jetzt am Neumarkt wieder erleben, dass man hier zwar im Vorfeld Fahrradstraßen angelegt hat, wo Fahrradfahren auch bisher schon sehr entspannt möglich war, aber die wichtige Querung des Neumarkts ausgespart wurde. 

 

Die stark zunehmende Anzahl der Fahrräder drängt sich nun an der Querung Cäcilienstraße sowohl von Süden als auch von Norden mit Fußgängern an den viel zu kleinen Aufstellflächen. Die Verkürzung der Grünphase hat zwar die Situation auf der Querung ein wenig entschärft, aber dafür das Problem an den Aufstellflächen verschärft. 

 

Wir fordern das Ratsbündnis dringend auf, sich mit unserem Vorschlag eines zusätzlichen Überweges in Höhe der Zeppelinstraße und Führung des Radweges an der östlichen Innenfläche des Neumarktes erneut zu beschäftigen, damit hier endlich von einer wirklichen Achse gesprochen werden kann. So könnte das Chaos an der viel zu engen Querung beendet werden.“

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Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

Schul- und Baupolitische Sprecherin

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