FDP fordert Konzept für Wintermärkte

Sterck: Köln braucht bis Dreikönig mehr Angebot auf den Plätzen

27.12.2017 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die Verlängerung der Öffnungszeiten der Eisbahn auf dem Heumarkt mit den umgebenden ehemaligen Weihnachtsmarktständen bis ins neue Jahr hinein ist ein Tabubruch. Die ehemalige rot-grüne Ratsmehrheit hatte darauf bestanden, dass die Weihnachtsmärkte auf städtischem Grund und Boden am Abend des 23. Dezembers schließen müssen. Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, erklärt dazu:

„Auf dem Heumarkt gibt es was, was es eigentlich gar nicht geben dürfte: einen Wintermarkt nebst Eisbahn. Wie kommt der da hin, wo doch die entsprechenden FDP-Initiativen immer abgelehnt worden sind? Wir freuen uns natürlich über diese kölsche Lösung und begrüßen eine Verlängerung einzelner Weihnachtsmärkte als Wintermärkte. Aber ein Gesamtkonzept für die Plätze der Innenstadt zwischen Weihnachten und Dreikönig tut nach wie vor Not.

Das Freizeit- und Einkaufsverhalten hat sich deutlich sichtbar geändert. Oft hat man vor Weihnachten kaum Zeit und Muße, die Märkte zu besuchen. Nach den Festtagen haben die Familien Ferien und den nötigen Freiraum, in die Stadt zu gehen, während sich die Plätze der ehemaligen Weihnachtsmärkte öd und leer präsentieren. Viele Touristik-Veranstalter führen bis zum Ende der Weihnachtsferien Winterreisen durch. Da fehlt in Köln bisher ein adäquates Angebot.

Die FDP hatte erstmals 2010 im Stadtrat beantragt, die Verwaltung mit der Erstellung eines qualitativ hochwertigen Konzepts für ein neues Angebot zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag zu beauftragen. Dies hat die damalige rot-grüne Mehrheit jedoch abgelehnt. Jetzt muss man bei SPD und Grünen einsehen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit den Füßen abstimmen und ein deutliches Signal an den Rat senden, was sie von derartigen Einschränkungen des Freizeitverhaltens halten.

Im Rahmen des Kölner Tourismusforums wurde bereits 2008 u.a. mit Vertreterinnen und Vertreter der Kölner Stadtverwaltung, der IHK-Köln sowie von KölnTourismus ein Konzept erarbeitet, welches vorsieht, die Öffnungszeiten der Kölner Weihnachtsmärkte bis zum 6. Januar zu verlängern. Die Stadt sollte diese Initiative nochmals aufgreifen. Inhaltlich sollte eine Verlängerung einzelner Weihnachtsmärkte als zusätzliche touristische Anziehungskraft für Köln in die Überlegungen einbezogen werden.“

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Ralph Sterck, MdR

Ralph Sterck, MdR

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