FDP fordert optimiertes Verkehrskonzept zum Marathon

Kirchmeyer: Beeinträchtigung des Verkehrs auf Minimum beschränken

25.11.2013 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Christtraut Kirchmeyer, MdR

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln beantragt für die Sitzung des Verkehrsausschusses am 5. Dezember 2013 die Erarbeitung eines Verkehrskonzepts für den Köln-Marathon. Der Verkehrsausschuss soll die Verwaltung damit beauftragen, in Abstimmung mit der Köln Marathon GmbH ein Verkehrskonzept zu erstellen, das die Beeinträchtigung des Verkehrs in den Tagen vor und nach dem Marathon-Sonntag sowie während der Veranstaltung auf ein Minimum beschränkt. 

Großräumige Sperrungen z.B. schon zwei Tage im Voraus sollen so vermieden werden. Hierzu erklärt Christtraut Kirchmeyer, Verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln:

„Beim diesjährigen Köln-Marathon am 13. Oktober gab es wieder einen Zieleinlauf direkt am Dom. Dies ist für den Marathon eine deutliche Attraktivitätssteigerung und hat auch zu positiven Reaktionen geführt. Für die logistische Vorbereitung hat es allerdings sehr weiträumige Verkehrssperrungen gegeben. Diese sind schon ab 18 Uhr am Freitag vollzogen worden. So waren ab diesem Zeitpunkt sowohl die Zeughausstraße, die gesamte Komödienstraße und auch Unter Sachsenhausen gesperrt sowie das diese Straßen verbindende Stück der Tunisstraße. 

Die Folge war ein Zusammenbruch des Verkehrs in der Innenstadt schon am Freitag zur Feierabendzeit bis weit in den Abend. Beispielsweise stand abfließender Verkehr vom Hauptbahnhof noch um 23 Uhr am Freitag im Stau. Gleichzeitig waren große Flächen der abgesperrten Bereiche zunächst nicht in Nutzung, sondern wurden nur frei gehalten. Der Eindruck drängte sich auf, dass es hier den Organisatoren sehr leicht und den Kölnerinnen und Kölnern und ihren Besuchern sehr schwer gemacht wurde. 

Möglicherweise lassen sich Erfahrungen des Festkomitees Kölner Karneval nutzen, dem es gelingt, außer zu den unmittelbaren Zugzeiten auf Verkehrssperrungen gänzlich zu verzichten. Jedenfalls sollte das organisatorische Konzept des Marathons mit dem Ziel überarbeitet werden, Optimierungsmöglichkeiten für die logistische Abwicklung, z.B. durch Verlagerung von Funktionsflächen oder die Straffung von Ablaufplänen zu realisieren
Der Zieleinlauf am Dom sollte erhalten bleiben. Für eine bleibende Akzeptanz muss die Organisation im Vorfeld aber deutlich besser werden.“

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Christtraut Kirchmeyer

Christtraut Kirchmeyer

Liegenschaftspolitische Sprecherin der Ratsfraktion

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