FDP kritisiert Schließungspläne

Houben: Notfallpraxen auch für Chorweiler und Mülheim

01.02.2019 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Bettina Houben

Die Kassenärztliche Vereinigung will die Zahl der Notfallpraxen in Köln von zehn auf sieben reduzieren. Bettina Houben, Gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, kritisiert das:

„Die wohnortnahe medizinische Versorgung der Kölner Bürgerinnen und Bürger ist für die Freien Demokraten ein hohes und wichtiges Gut. Auch wenn wir uns bewusst sind, dass eine medizinische Versorgung effizient und wirtschaftlich zu erfolgen hat, muss diese den Hilfesuchenden und Erkrankten unkompliziert zur Verfügung stehen.

Die FDP-Köln fordert die Kassenärztliche Vereinigung auf, die gut arbeitende und seit Jahren bekannte Notdienstpraxis in Köln-Chorweiler zu erhalten. Auch in einem Stadtbezirk, in dem es kein Krankenhaus gibt, muss die ärztliche Versorgung in den sprechstundenfreien Zeiten durch eine zentrale, für alle Erkrankten gut zu erreichende Notdienstpraxis sichergestellt sein.

Gleiches gilt für Mülheim. Einen ganzen Stadtbezirk so einwohnerstark wie eine Großstadt ohne Notfallpraxis zurückzulassen, geht nicht. Auch die Stadtverwaltung bietet ihren Bürgerservice in allen neun Stadtbezirken an. Das muss auch für die medizinische Notversorgung Standard sein.“

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Bettina Houben

Bettina Houben

Mitglied des FDP-Kreisvorstands

Gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Vorsitzende der Liberalen Frauen NRW

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