Houben: Ein Schrecken für jeden Liberalen

Die Große Koalition will den Staat an der Lufthansa beteiligen

16.05.2020 Meldung FDP-Bundestagsfraktion

Wie alle Fluglinien steckt die Lufthansa durch die Corona-Pandemie in einer nicht selbst verschuldeten Schieflage. "Ich finde es deswegen in Ordnung, dass man dem Konzern mit Hilfskrediten unter die Arme greift," sagt Reinhard Houben dazu. Der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion kritisiert aber alle weiteren Überlegungen der GroKo: "Leider weckt das bei der Bundesregierung Begehrlichkeiten. Man möchte dann auch bei der Lufthansa mitentscheiden. Jegliche Möglichkeit dieses Konzerns, durch richtige, aber schmerzhafte Entscheidungen wieder profitabel zu werden, wären damit zunichte. Sobald die Politik mitmischt, würden Umstrukturierungen und Standortentscheidungen nicht mehr nach betriebswirtschaftlichen Prämissen entschieden werden. Das wäre natürlich ganz im Sinne von Herrn Altmaier, der der sozialen Marktwirtschaft schon lange den Rücken gekehrt hat. Ein Schrecken für jeden Liberalen."

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Reinhard  Houben, MdB

Reinhard Houben, MdB

Vorsitzender des FDP-Bezirksverbands Köln

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