Strategie für Widerstandsfähigkeit und Beweglichkeit
Albach: FDP unterstützt Antrag
31.08.2016 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Der KölnAgenda e.V. hat dem Rat einen Antrag vorgelegt, die Stadt möge auf Basis der modernisierten UNO-Nachhaltigkeitsziele eine Strategie und die dazu notwendige kontinuierliche Bilanzierung entwickeln. Die FDP-Köln unterstützt diesen Antrag. Dazu bemerkt Dr. Rolf Albach, als Vorstandsmitglied des KölnAgenda e.V. Mitautor des Antrages und umweltpolitischer Sprecher der FDP-Köln:
"Die wirtschaftliche Krise von 2009, Klimaveränderungen und Flüchtlingskrise haben gezeigt wie wichtig die Widerstandsfähigkeit gegen Krisen ist. Nachhaltige Entwicklung bedeutet, dass Wirtschaft und Finanzen, Gesellschaft und Natur strategisch breit und stabil aufgestellt werden.
Aufgabe der Strategie ist zu definieren, was man nicht macht. Eine klare Strategie gibt Freiheit, Detailentscheidungen zu delegieren und damit Köln agiler und handlungsfähiger zu machen.
Was nicht gemessen wird, wird nicht optimiert: Wir halten eine regelmäßige Bilanzierung aller Indikatoren durch die Stadtverwaltung für unumgänglich. Ziele müssen messbar sein! Daten zu vielen Indikatoren findet man bereits auf der Internetseite der Stadt. Einige fehlen noch. Es wird Teil des Strategieprozesses, die fehlenden zu definieren. So warten wir z.B. immer noch auf die regelmäßige Klimabilanzierung aus dem ersten Klimaschutz-Sofortpaket. Die Ordnung in 17 Zielen (SDGs) der UNO gibt die notwendige Vergleichbarkeit mit anderen Städten. Ziele müssen relevant, wichtig, messbar, zu einer bestimmten Zeit erreichbar sein. Dann kann man Verwaltung, Politik und engagierte Bürgerinnen und Bürger auch daran messen.
Wir halten eine trilaterale Begleitung wie beim Prozess der Weiterentwicklung von Bürgerbeteiligung für notwendig."