„Neues Wohnen in Chorweiler-Nord“
Die Endnutzung des Wohnungsbaus ist noch unbekannt
20.07.2015 Pressemeldung Kölner Wochenspiegel
Chorweiler. Die GAG plant an der Swinestraße bis zu 250 Wohneinheiten auf 1,8 Hektar. Die Planung steht im Zusammenhang mit dem Landeswettbewerb 2015, den die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) mit dem
Thema „Neues Wohnen in Chorweiler-Nord“ nun ausgeschrieben haben. „Angestrebt ist eine bis zu vier geschossige Bebauung im Geschosswohnungsbau“, so der Ausschreibungstext. Laut Regionalteil des Architektenblattes (Ausgabe Mai 2015) soll in der Wohnbebauung ein dauerhaftes Flüchtlingsheim integriert werden.
Pressesprecher Jörg Fleischer bestätigt das Interesse der GAG Immobilien AG an einem Grundstück an der Swinestraße: „Aber noch gehört uns dieses Grundstück nicht, so dass wir derzeit keine Angaben zu Art und Umfang der möglichen Nutzung machen können.“ Auf Anfragen an Verwaltung und Politik reagierte nur der FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite: „Nach Rücksprache und Recherche kann ich Ihnen leider nur mitteilen, dass uns dazu bisher keine Informationen vorliegen.“
Im Liegenschaftsausschuss stand in der Sitzung vom 16. April 2015 im nichtöffentlichen Teil der Verkauf eines städtischen Grundstücks in der Swinestraße auf der Tagesordnung, sodass Ausschussmitglied Ralph Sterck auf Nachfrage bestätigte, das Thema zu kennen. Die Bebauung der Fläche an der Swinestraße folgt dem mehrheitlichen Beschluss der Bezirksvertretung von Mitte 2013, so dass der notwendige Wohnungsbau durch die Erweiterung von bestehenden Ortslagen erfolgen soll und dem Bau einer Großsiedlung vorzuziehen ist. Die Bezirkspolitiker zeigten sich für Vorschläge offen.
Die Politik im Stadtbezirk hatte sich auch schon frühzeitig mit dem Zuzug von Flüchtlingen beschäftigt. So informierte der damals neue Wohnungsamtsleiter Stefan Ferber im Dezember 2012 über die aktuelle Lage. Nun wurde die Bezirksvertretung erneut in den Planungen übergangen. Auch ist niemand aus dem Bezirk für das Preisgericht vorgesehen, das Ende November 2015 tagt.
(01.07.2015)







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