Niehler Gürtel – Planungsänderung

10.05.2016 Anträge FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat gebeten, folgenden Änderungsantrag zu TOP 3.1.11 auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 10. Mai 2016 setzen zu lassen.


Beschluss: 

Der Rat fordert die Verwaltung auf, Planungen mit dem Ziel aufzunehmen, den Gürtel von der Merheimer Straße bis zur Mülheimer Brücke fortzuführen. Diese Fortführung in Form des Parkgürtels ist so zu planen, dass ein stadtverträglicher Raum entsteht, der Durchgangsverkehr begrenzt wird und die anliegenden Wohngebiete vom Verkehr so viel wie möglich entlastet werden. 

Hierbei sind im Einzelnen folgende Maßnahmen zu berücksichtigen: 
- Die Hochbahn soll erhalten bleiben und es soll geprüft werden, ob zwei Haltestellen zusätz-lich an der Boltensternstraße und der Niehler Straße eingerichtet werden können. 
- Die Fahrspuren sollen an der Hochbahn entlang (beidseitig) so nah wie möglich verlaufen, um einen größtmöglichen Abstand zu den Häusern zu erreichen. Zusätzlich soll geprüft werden, ob im Bereich zwischen Merheimer Straße und Neusser Straße alle Fahrbahnen auf die südliche Seite der Hochbahn gelegt werden können (lt. ursprüngl. Planung). 
- Neben den Fahrbahnen soll ein geschützter Fahrradweg (von der Straße abgetrennt) angelegt werden.
- Neben Fahrbahn und Radweg soll bis zu den anliegenden Häusern ein breiter Fußweg mit Grünstreifen entstehen. 
- Die Fahrbahnen sollen ebenerdig geführt und im Bereich zwischen Duisburger und Boltensternstraße die bereits vorhandene Infrastruktur genutzt werden. 
- An den Knotenpunkten sollen bevorzugt Kreisverkehre angelegt werden. 
- Besonders am Knotenpunkt Neusser Straße sollte geprüft werden, ob ein großer Kreisverkehr angelegt werden kann. Der Kreisverkehr könnte um die Aufgänge zur Haltestelle herum verlaufen. Dadurch wird die Durchfahrt der Neusser Straße unter der Haltestelle hindurch obsolet. Diese Fläche könnte für den Busbahnhof genutzt werden.

Begründung:

Der Änderungsantrag entspricht dem Beschluss der Bezirksvertretung Nippes vom 3. September 2015.

Am 10. Mai 2016 im Rat abgelehnt.

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