Abschaffung der KVB-Leihfahrräder im Rechtsrheinischen kann nicht die Lösung sein

FDP: OB Reker und Ratsbündnis versagen auf ganzer Linie

30.03.2022 Meldung FDP Kreisverband Köln

Aufgrund von Vandalismus hat die Kölner KVB plötzlich und mit sofortiger Wirkung das Angebot von KVB-Rädern im Rechtsrheinischen eingestellt. Somit gibt es für die Kölnerinnen und Kölner keine Möglichkeit mehr, diesen Service, der in Deutz und Teilen der Stadtbezirke Kalk, Mülheim und Porz sowieso nur in kleinem Umfang angeboten wird, zu nutzen. Die angestrebte Verkehrswende ist so nicht zu schaffen. 

Die Vorsitzenden der rechtsrheinischen Stadtbezirksverbände der FDP, Fardad Hooghoughi, Rolf Albach und Sylvia Laufenberg sind über den Umgang mit der Schäl Sick mehr als verärgert: 
"Die rechte Rheinseite Kölns wird schon immer stark vernachlässigt. Seit Jahren kommt die Stärkung des ÖPNV nicht wirklich voran und auch die unterschiedlichen, sozialen Strukturen werden immer noch nicht mit entsprechenden Maßnahmen stabilisiert. Jetzt auch noch das KVB-Leihradsystem wieder abzuschaffen, ist eine Frechheit und kann keine Lösung sein.“ 

„Vandalismus an den Rädern kann hier nicht als Argument für die Abschaffung angeführt werden. Auch im Linksrheinischen wird nicht immer mit den Rädern pfleglich umgegangen. Und das Knacken der Schlösser ist reiner Diebstahl. Hier müssen die Zerstörer durch die Anbieter ordentlich zur Kasse gebeten werden und auch der Diebstahl ist radikal anzuzeigen“, erklärt die Porzerin Sylvia Laufenberg. 

„Viele Menschen bei uns im Stadtbezirk Kalk leben an der Armutsgrenze und können sich schlichtweg kein eigenes Fahrrad leisten. Mobilität muss aber auch für die Schwächsten unserer Gesellschaft gewährleistet werden,“ erläutert Fardad Hooghoughi die soziale Struktur in seinem Bezirk. 

„Mit der sofortigen Einstellung des Radverleihservice bestätigt die KVB im Endeffekt die bereits langen bekannten schwierigen, sozialen Strukturen in vielen unserer Veedel. Auch das Programm Mühlheim 2020 hat leider nicht zu der gewünschten Veränderung beigetragen,“ ergänzt Rolf Albach. 

„Das Ratsbündnis und die Oberbürgermeisterin Reker versagen hier auf ganzer Linie. Nicht nur, dass so die angestrebte Verkehrswende nicht zu erreichen ist, auch die sozialen Aspekte des Rechtsrheinischen werden nicht angepackt. 
Wir brauchen eine Task Force „Schäl Sick“ um die Defizite auf unserer Rheinseite endlich aufzuarbeiten. Die Oberbürgermeisterin Reker muss endlich zu ihren Worten stehen und für alle Kölnerinnen und Kölner Verantwortung übernehmen,“ fordern die Liberalen im Rechtsrheinischen abschließend. 

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Rolf  Albach

Rolf Albach

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Fardad Hooghoughi

Fardad Hooghoughi

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Sylvia Laufenberg

Sylvia Laufenberg

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