Debatte über Managergehälter

Houben: Mut und Ehrgeiz statt Neiddiskussion

09.04.2019 Meldung FDP Bundestagsfraktion

Reinhard Houben, MdB

Auf Antrag der Linken kam es im Bundestag zu einer Debatte über Managergehälter. Ich kann diese Neiddiskussion nicht verstehen. Niemand beschwert sich über überbezahlte Fußballer, Musiker, Schauspieler oder Models. Nein - die Gehälter von Managern sollen gedeckelt werden.

Aber es ist eben absolut nicht die Aufgabe der Politik, in die Entscheidungen von Eigentümern einzugreifen. Wenn diese entscheiden, ihren Spitzenkräften ein zu hohes Gehalt zu zahlen, dann ist das vielleicht kaufmännisch unklug, aber völlig legitim. Und wenn sich dann die SPD hinstellt und auch noch Herrn Winterkorn und VW als Beispiel nennt, dann weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Zur Erinnerung: Die SPD führt das Land Niedersachsen, das an VW beteiligt ist und damit Gehälter wie die für Herrn Winterkorn mit absegnet.

Das ist unehrlich.

Wir brauchen stattdessen Debatten über Mut, Ehrgeiz und Unternehmertum. Wir brauchen eine junge Generation, die die wirtschaftlichen Herausforderungen in diesem Land anpacken, Neues schaffen und unsere Wirtschaft ankurbeln möchte. Damit kommen wir nach vorne. Nicht mit Neid und staatlicher Überregulierung. Meine komplette Rede können Sie hier anschauen.

Rede Managergehälter Reinhard Houben (14.03.2019)

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