WG-Zimmer unbezahlbar – Wohnungsbau muss endlich vorankommen!
Ruffen: Baudezernent verwaltet den Mangel, statt ihn zu bekämpfen
10.03.2025 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die Mietpreise für WG-Zimmer in Köln steigen weiter ins Unermessliche. Mit durchschnittlich fast 600 Euro ist Köln NRW-weit eine der teuersten Städte für Studierende und junge Menschen. Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt ist nicht nur auf die hohe Nachfrage zurückzuführen, sondern vor allem auf jahrelange Versäumnisse in der Wohnungsbaupolitik. Besonders alarmierend: Es werden schlichtweg zu wenige Baugenehmigungen erteilt – ein hausgemachtes Problem.
„Köln hat sich beim Wohnungsbau selbst ausgebremst“, kritisiert Stefanie Ruffen, stv. Fraktionsvorsitzende der FDP im Kölner Stadtrat. „Die Stadtverwaltung und das politische Gestaltungsbündnis überhäufen Bauvorhaben mit Auflagen, Verzögerungen und Bürokratie, statt aktiv für mehr Wohnraum zu sorgen. Das Ergebnis: Bauwillige Investoren ziehen sich zurück, während die Mieten weiter explodieren. Wer sich über teure Mieten beklagt, muss endlich dafür sorgen, dass gebaut wird!“
Der zuständige Baudezernent Markus Greitemann, der nun für die CDU Oberbürgermeister werden will, hat beim dringend notwendigen Wohnungsbau bisher nicht geliefert. „Der Dezernent verwaltet den Mangel, statt ihn zu bekämpfen“, stellt Ruffen klar. „Seit Jahren beobachten wir Stillstand in der Kölner Baupolitik. Die Versprechungen, Prozesse zu beschleunigen, sind bislang nicht mehr als ein laues Lüftchen. Wenn sich nichts ändert, werden immer mehr junge Menschen und Familien aus Köln verdrängt.“
Die Liberalen haben bereits mehrfacht drastische Vereinfachungen der Genehmigungsverfahren, eine schnellere Bearbeitung von Bauanträgen und eine Reduzierung unnötiger Hürden gefordert. „Ohne mutige Entscheidungen in der Baupolitik wird Köln noch unerschwinglicher. Der Baudezernent muss endlich liefern“, so Ruffen abschließend.