Gem. Änderungsantrag zu Baurunden an Schulen
Gemeinsamer Änderungsantrag von Grünen, CDU, FDP und Volt im Ausschuss für Schule und ...
21.11.2022 Beschlüsse der Ratsgremien FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Beschluss:
Die Verwaltung wird aufgefordert zu prüfen, wie an Schulen, die von größeren Baumaßnahmen (z.B. die Maßnahmen des 2. GU/TU-Paketes oder Baumaßnahmen über 5 Mio. Euro) betroffen sind, ein Runder Tisch (z.B. eine sogenannte Baurunde) eingerichtet werden kann. Diese Runde sollte regelmäßig je nach eigen festzulegendem Bedarf tagen und sich sowohl aus Personen aus der Verwaltung (z.B. Objektkoordinator der Schulverwaltung für die Schule, dem Projektbetreuer in der Gebäudewirtschaft) als auch aus Vertreterinnen und Vertretern der Schulgemeinschaft (z.B. Schulleitung, Eltern- und Schülerschaft) zusammensetzen.
Das Ziel dieser Runde ist es, eine hohe Transparenz für alle Beteiligten über den Stand der Baumaßnahme zu erreichen und über die Notwendigkeiten der Baumaßnahmen und deren Auswirkungen zu informieren.
Begründung:
Die zunehmenden Baumaßnahmen im Bestand und deren lange Dauer verunsichern die Schulgemeinschaften. Informationen laufen nur schleppend und Schulleitungen und Elternschaft suchen immer häufiger Unterstützung durch Informationen von Fachpolitiker*innen des ASW und des Betriebsausschusses Gebäudewirtschaft. Der Weg von Rückfragen über die Gremien ist zeitintensiv, verhindert schnelle Antworten und kann in geeigneten Formaten des Austausches aller an Baumaßnahmen Beteiligten und aller davon Betroffenen viel besser und schneller geregelt werden. Eine geordnete Kommunikation schafft Vertrauen und Transparenz. Konflikte können ausgeräumt werden, bevor sie entstehen bzw. eskalieren. Die Zeit, die in die Kommunikation investiert wird zahlt sich in jedem Fall aus. Als gutes Beispiel kann hier das Humboldt-Gymnasium Kartäuser Wall dienen, wo Baumaßnahmen durch gute Kommunikationsstrukturen in der Regel durch breite Unterstützung der Schulgemeinschaft schnell über die Bühne gehen.