Umgestaltung Barbarossaplatz - Machbarkeitsstudie

Änderungsantrag der FDP-Fraktion

27.01.2020 Anträge FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Beschluss:
Der Rat beauftragt die Verwaltung für eine Neuordnung des Barbarossaplatzes eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen.
Inhalte der Studie sollen sein:

1) Die verkehrliche Entlastung des Platzes und Stärkung des Umweltverbundes mit besseren Wegebeziehungen für Fußgänger und Radfahrer - mit dem Ziel der Barrierefreiheit - und einer entsprechenden Entflechtung gemäß der Ziele von Köln Mobil 2025. Aktuelle Projekte sollen dabei einbezogen werden.

2) Optimierung des ÖPNV durch eine ober-, oder unterirdische Einbindung der Ringverbindung bzw. der Verbindung Innenstadt/ Klettenberg; inklusive einer leistungsfähigen Ertüchtigung zur Severinsbrücke und einer optimierten Verbindung zum Südbahnhof. Hierbei soll auch untersucht werden, ob und wie schon vorhandene Vorleistungen für eine Verlängerung des Innenstadttunnels genutzt werden kann.

3) Die Steigerung der Aufenthaltsqualität durch eine städtebauliche Neugestaltung des Platzes und des direkten Umfeldes.

Begründung:
Der Barbarossaplatz ist aufgrund seiner Größe und vielschichtigen Nutzung eine tägliche Herausforderung für alle Verkehrsteilnehmer. Der Platz wird von Stadtbahn-Schienen in Ost-West und Nord-Süd-Richtung überquert. Zudem laufen 5 Straßenarme auf den Platz zu und machen in so zu einem unübersichtlichen und überdimensionierten Knotenpunkt. Er wird infolgedessen auch fast jedes Jahr als Unfallhäufungsstelle gemeldet.

Aufgrund seiner Komplexität wird er nicht als Platzfläche wahrgenommen. Bisherige Versuche, den Platz umzubauen – insbesondere im Sinne des Masterplanes - sind in der Vergangenheit gescheitert. Nur eine großräumige Gesamtbetrachtung dieses Stadtraumes kann zu den gewünschten Ziel führen.

Ein Ziel der ÖPNV-Ertüchtigung bzw. Optimierung soll dabei sein, eine Stadtbahnverbindung zwischen dem Rechtrheinischen zum Barbarossaplatz und nach Hürth zu ermöglichen, um die Innenstadtstrecke zu entlasten und neue Direktverbindungen zu schaffen.

Um im Rahmen der Machbarkeitsstudie zielführende Ergebnisse zu erhalten, wird auf eine Vorfestlegung von klein-räumiger und kleinteiliger Zielkriterien verzichtet.

Die finanziellen Mittel für eine entsprechende Studie in Höhe von 300.000€ wurden bereits in den Haushalt 2020/2021 eingestellt.

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Ulrich Breite, MdR

Ulrich Breite, MdR

Geschäftsführer der FDP-Ratsfraktion

Finanz- und Sportpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion, Schriftführer des FDP-Kreisverbands

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