116117 bekannter machen

Houben: Damit richtige Hilfe schnell am rechten Ort ist

29.07.2019 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Bettina Houben

Die Einsatzzahlen im Rettungsdienst steigen immer weiter an. Aber oft sind der Einsatz eines Rettungswagens und der Einsatz von Rettungssanitätern und Notärzten nicht erforderlich. Trotzdem wird die Nummer 112 als erstes gewählt.

Die Feuerwehr der Stadt Köln hat Ideen und Strukturen entwickelt, die eine enge Verzahnung von Rettungsdienst, Feuerwehr und niedergelassenen Ärzten vorsieht. Ihr Ziel ist ein gestuftes Versorgungssystem, das den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht wird, aber auch die Kosten, die durch nicht erforderliche Einsätze des Rettungsdienstes entstehen, reduziert. Hier ist die 116 117 ein Bestandteil.

Die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117 ist die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Dieser ist 24 Stunden an 365 Tagen des Jahres ansprechbar und hilft. Durch den Einsatz wissenschaftlich erarbeiteter Frageschemata ist es einfacher möglich zu entscheiden, ob der Rettungsdienst erforderlich ist oder ob der Besuch einer Arztpraxis mit einer ärztlichen Konsultation sinnvoll ist.

Damit dieses Ziel aber erreicht werden kann, ist es unbedingt erforderlich, dass die Telefonnummer 116  117, die schon seit vielen Jahren genutzt wird, aber noch sehr wenig bekannt ist, bekannter wird. Dieses soll, wie Bettina Houben, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion fordert, durch eine Kampagne geschehen, die in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen wie Kassenärztliche Vereinigung, Feuerwehr und Stadt Köln erstellt und durchgeführt wird:

„Die Kenntnis einer zentralen Notrufnummer in der Bevölkerung und deren Nutzung ist sehr wichtig. Dieses wird besonders deutlich im Zusammenhang mit dem 50 jährigen Jubiläum der Björn-Steiger-Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Notrufnummer 112 bundeseinheitlich einzusetzen und bekannt zu machen. Ebenso wie die Telefonnummer 112 sollte die Nummer 116 117 überall bekannt sein – damit die richtige Hilfe schnell am rechten Ort erfolgen kann“

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Bettina Houben

Bettina Houben

Mitglied des FDP-Kreisvorstands

Gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Vorsitzende der Liberalen Frauen NRW

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