Ruffen: Bestellung von Luftfilteranlagen von Anfang an verkorkst

FDP kritisiert Verfahren und Kommunikation rund um Ausstattung der Schulen

21.01.2022 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Schulen und Elternschaft kritisieren die Stadt zurecht bezüglich des schleppenden Verfahrens rund um die Ausrüstung der Schulen mit Luftfilteranlagen. Hierzu erklärt Stefanie Ruffen, schulpolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion:

„Das Verfahren rund um die Ausstattung von Schulen mit Luftfilteranlagen kann man nur als verkorkst beschreiben. Trotz eindeutiger und früher Empfehlungen von Land und Bund hat der Krisenstab der Stadt langwierige eigene Untersuchungen zu der Wirksamkeit der Luftfilteranlagen in Klassenräumen veranlasst. Das hat uns Monate Zeit gekostet und anstatt mit Feststellung der Wirksamkeit alle Schulen flächendeckend auszustatten, wurde weitere Zeit mit einer Umfrage über den Bedarf an Schulen verloren. Nun schiebt man die Verzögerungen auf die langen Vergabeverfahren.

Die Schulverwaltung argumentiert, dass es keinen Sinn machen würde, Schulen damit auszustatten, die das nicht wollen würden, weil dann teure Geräte ungenutzt in den Ecken stünden. Aber wenn eine Maßnahme als wirksam in der Pandemie-Bekämpfung angesehen wird, ist es vollkommen unverständlich, dass die Nutzung der Maßnahme den Schulen obliegt. Hier wird Verantwortung abgewälzt, um Kosten zu sparen. Bei den Masken hat man auch nicht gefragt, wer die tragen möchte.

Einschränkend muss man aber auch sagen, dass im Bezug auf die Geräte ständig falsch argumentiert wird. Auch mit Luftfilteranlage darf auf das Lüften nicht verzichtet werden, sondern wir erhöhen bei gleichen Bedingungen nur den Schutz und gewährleisten so noch besser den so wichtigen Präsenzunterricht!“

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Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

Schul- und Baupolitische Sprecherin

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