Liberale beteiligen sich an Demo

Gebauer, Stein und Sterck demonstrieren für kulturelle Vielfalt, Toleranz, Menschlichkeit

02.01.2015 Meldung FDP-Kreisverband Köln

Viele Initiativen, Organisationen und Parteien werden am 5. Januar gemeinsam gegen die neugegründete Kögida auf die Straße gehen. Auch die Kölner FDP ruft zur Teilnahme an der Gegenkundgebung auf. Für sie beteiligen sich u.a. Yvonne Gebauer, FDP-Landtagsabgeordnete, Hans H. Stein, Kreisvorsitzender der FDP-Köln, Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, und Ulrich Breite, Fraktionsgeschäftsführer der Ratsfraktion, an der Gegendemonstration. Für die Jungen Liberalen nimmt deren Kreisvorsitzender Robert Wande an der Gegenkundgebung teil.


Der Aufruftext

Ja, auch das Abendland ist bedroht…
…von Nationalismus, Fremdenhass, Ausländerfeindlichkeit, Rassismus. – Die rechtspopulistischen und rechtsextremen Organisatoren von „Pegida“, „Kögida“ und anderen örtlichen Ablegern wollen, durch öffentliche Aufmerksamkeit beflügelt, das politische Klima vergiften. Jetzt versuchen sie's auch in Köln. Aber wir stellen uns quer – auch nach der Arsch huh-Kundgebung am 14. Dezember 2014 mit 15.000 Menschen!

Und wir verteidigen unsere Verfassung: „Die Würde des Menschen ist unantastbar… Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich… Politisch Verfolgte genießen Asylrecht… Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zu Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Grundgesetz Artikel 1, Artikel 3, Artikel 16a, Artikel 20)

Populistische Sprüche aus der Politik wie etwa „Wer betrügt, der fliegt“ oder „Armutsflüchtlinge“ verurteilen wir scharf. Menschenrechte gelten für alle! Die in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten erwirtschaften mit ihren Steuern und Sozialabgaben einen jährlichen Überschuss von 22 Milliarden (!) Euro. Die Volkswirtschaft ist zukünftig auf Zuwanderung angewiesen. Flüchtlinge und Einwanderer aus anderen Ländern nehmen niemandem Arbeitsplätze weg.

Wir demonstrieren friedlich und gewaltfrei für kulturelle Vielfalt, Toleranz, Menschlichkeit und Empathie – für Flüchtlinge aus aller Welt, die aus Not ihre Heimat verlassen müssen. Wir lassen uns nicht gegen Menschen anderer Länder und Kulturen ausspielen! Sie sind uns willkommen.

Wir fordern von der Bundesregierung, mehr finanzielle Mittel zur Unterstützung der Länder und Kommunen zur Verfügung zu stellen, damit Flüchtlinge menschenwürdig untergebracht werden können; und sich in der EU dafür einzusetzen, dass alle EU-Länder Flüchtlinge aus Kriegsgebieten aufnehmen.

Wir wollen nicht, dass „Kögida“ durch unsere Stadt zieht! Köln stellt sich quer.

Feedback geben