Ruffen: Nicht rechnen, bis Bedarf den Möglichkeiten entspricht!

FDP kritisiert städtische Studie zum Wohnungsbedarf in Köln

28.01.2021 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Anfang Januar stellte die Stadtverwaltung eine neue Studie der Empirica AG der Politik vor, laut der der jährliche Bedarf an Neubauwohnungen in Köln bei ca. 2.500 Einheiten liegen soll. Dies widerspricht auffällig dem bisherigen Ziel von 6.000 und dem vom Land NRW ermittelten Bedarf von aktuell 8.150 Wohnungen pro Jahr. Hierzu erklärt die Baupolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Kölner Rat, Stefanie Ruffen:

„Seit Jahren hinkt die Stadt Köln im Bezug auf fertiggestellten Wohnraum nicht nur den Bedürfnissen der Kölner Bürgerinnen und Bürger, sondern auch allen bisher bekannten Prognosen hinterher. Während lange davon gesprochen wurde, dass jährlich min. 6.000 Wohnungen fertiggestellt werden müssen, konnten trotzdem nur durchschnittlich 2.500 neue Wohnungen dem Markt und der Bürgerschaft angeboten werden.

Nun geht die Verwaltung hin, beauftragt ohne Not eine eigene Studie und diese kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass der Bedarf in etwa der Leistungsfähigkeit der Stadt entspricht. Da kommt nicht nur dem Statistiker der Verdacht, dass hier etwas schön gerechnet wird, was nicht schön ist. Jede und jeder Wohnungssuchende kann bestätigen, dass Angebot und Nachfrage in Köln sicher nicht ausgewogen sind.

Die Stadt sollte weniger rechnen, sondern viel mehr den Wohnungsbau unterstützen. Statistiken bieten kein Dach über dem Kopf. Lange Diskussionen um zu wenig zur Verfügung stehende Flächen und sich schleppende Baugenehmigungsverfahren sind in meinen Augen Hauptursache des Mangels. Den muss die alte wie neue Ratsmehrheit endlich beherzt angehen.“

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Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

Schul- und Baupolitische Sprecherin

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