Mauer vor dem „Worringer Bahnhof„ in Nippes

Anfrage der FDP-Fraktion im Stadtentwicklungsausschuss

04.07.2019 Anfragen FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

„Der "Worringer Bahnhof" ist heute kein Bahnhof mehr und er steht auch nicht mehr in Wor-ringen. Aber der hölzerne Bau, der an schwedische Häuser erinnert (Außenverschalung mit senkrechten Brettern), hat einmal als Bahnhofsgebäude an der Bahnstrecke Köln – Neuss – Krefeld gestanden und zwar in Köln-Worringen.

Errichtet wurde er im Jahre 1855 von der "Cöln-Crefelder Eisenbahn", die diese Strecke an-gelegt hatte. Als dann Anfang der 1980er Jahre der Ausbau der S-Bahn-Strecke durch Wor-ringen beschlossen wurde, war der Holzbau überflüssig geworden und sollte abgewrackt werden.

Aber es bildete sich eine Initiative, die sich Zug um Zug e.V. nannte und die den Bahnhof rettete. Er wurde sorgsam abgebaut und auf einem Grundstück im Nippeser Eisenbahnaus-besserungswerk-Gelände 1983 bis 1991 wieder aufgebaut. Das Grundstück gehört der evangelischen Kirchengemeinde. (aus Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.)

Die Räume sind inzwischen alle durch Zug um Zug e.V. oder Rat und Tat e.V. genutzt. Au-ßerdem ist das Handwerkerinnenhaus integriert. Die ehemalige Einfriedungsmauer des Aus-besserungswerkes plus 30 cm davor gehört dem Kirchenkreis Köln-Mitte. Das liegt daran, dass die Reichsbahn grundsätzlich Mauern innerhalb ihrer Gelände gebaut hat.

Beim Wiederaufbau des Worringer Bahnhofs in Nippes wurde an dieser Stelle zunächst die Mauer erhalten. Sie sollte so lange stehen bleiben, um den erforderlichen Lärmschutz zu gewährleisten bis ein Umbau respektive eine Umgestaltung der Kempener Straße den Lärm-schutz überflüssig macht.

Danach sollte die Einfriedung entfernt werden, um das ehemalige Bahnhofsgebäude in sei-ner gestalterischen Wirkung wieder zur Geltung kommen zu lassen. Bis heute ist dies jedoch nicht erfolgt. In diesem Zusammenhang bittet die FDP-Fraktion um Beantwortung folgender Fragen.

1. Inwieweit ist die Planung für die Umgestaltung der Straße zwischenzeitlich beauftragt?

2. In welchem Zeitraum ist mit der Umsetzung zu rechnen?

3. Welche andere Möglichkeiten gibt es, die Mauer auch ohne Umgestaltung der Straße zu entfernen?

4. Wie hoch werden die Kosten für die Entfernung der Mauer und Gestaltung der Fläche ge-schätzt?

5. Welche Schritte sind erforderlich, um die Mauer nun wegzunehmen?

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Dr. Christian Beese

Dr. Christian Beese

Sachkundiger Einwohner im Stadtentwicklungsausschuss, Wahlkreismitarbeiter Reinhard Houben MdB

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Ralph Sterck, MdR

Ralph Sterck, MdR

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